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Umzug am Rosenmontag

Für die Jecken wurde es ziemlich eng

Von Bernd Kehren, 08.03.11, 09:54h, aktualisiert 08.03.11, 11:36h

Weil derzeit in Hellenthal die Ortsdurchfahrt saniert wird, wurde die Fahrbahn dort etwas eng. Aber kein Problem für die Karnevalsgesellschaft Ruet-Jold. In Absprache mit der Verwaltung durften sie die Warnbaken einfach ein Stück zurückrücken.

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Von nichts ließen sich die Jecken in Hellenthal aufhalten - schon gar nicht von der Baustelle in der Ortsmitte. (Foto: Hilgers)
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Von nichts ließen sich die Jecken in Hellenthal aufhalten - schon gar nicht von der Baustelle in der Ortsmitte. (Foto: Hilgers)
HELLENTHAL - Weil derzeit in Hellenthal die Ortsdurchfahrt saniert wird, wurde die Fahrbahn dort etwas eng. Aber kein Problem für die Karnevalsgesellschaft Ruet-Jold. In Absprache mit der Verwaltung durften sie die Warnbaken einfach ein Stück zurückrücken, sonst wäre es teilweise recht eng für die Wagen geworden.

Die bauausführende Firma Henn hatte die Straße soweit hergerichtet, dass dies problemlos möglich war. Von der Oleftalsperre ging es über die Hauptstraße und am Kreisel vorbei, wo sich die Zuschauer „knubbelten“. An der Baustelle im Kernort durften die Jecken von der Kreissparkasse bis zur VR-Bank nur auf der linken Seite stehen und Kamelle fangen. Fritz Poensgen, der wie üblich dem Zug voranfuhr, hatte schon über die Lautsprecheranlage darauf aufmerksam gemacht. Von der Ortsdurchfahrt ging es weiter zur Kurve bei Schöller in den Kalberbenden hinauf bis zur Rathausstraße. Hier musste sich der Zug auflösen, da die Straße hier gesperrt ist.

Über 20 Gruppen und über 300 lustige Jecken waren dabei, wie die beiden Zugführer Rolf Pütz und Herbert Mirbach berichteten. Sie verteilten rund 1500 Tafeln Schokolade, 400 Bälle, 8000 Beutel Chips, 3600 Stück Fruchtspeck, 6000 Tütchen Fruchtgummi und über 1000 Plüschtiere, die von der Karnevalsgesellschaft für die Zugteilnehmer als Wurfmaterial gestellt wurden.

Gleich drei Prinzenpaare waren mit von der Partie: Die Hellenthaler Lappemänn mit Prinz Ralf II. und Prinzessin Ulrike II. mit dem Elferrat und Präsidentin Claudia Fischer, das Sieberather Prinzenpaar Prinzessin Sonja I. und Prinz Sandra I. sowie die Campingfreunde Hellenthal mit Prinz Gill I. und seine Lieblichkeit Prinzessin Cissy I. Die Hellenthaler Tollitäten wurden vom Wagen des Herrenballetts und der „Spätlese“ im „Dschungelcamp“, dem Damenballett mit dem Motto „China“ und dem Kinderballett mit dem Motto „Bauarbeiter“ begleitet.

Die Reifferscheider Jecken unterstützten den Zug mit drei Wagen. Carla Krahe und Anke Stavel mit ihren Mitstreiterinnen aus Reifferscheid erschienen als Paradiesvögel. „Alles Marke Eigenbau“, versicherten sie. Die Udenbrether hatten „1000 und eine Nacht“ zum Motto gewählt. Die Hellenthaler Zahnfeen von „Don Fritte“ wählten den Slogan: „Wir kennen jedes Loch.“ Fußgruppen mit den Themen „Circus“, „Bauer sucht Frau“, „Lego“, „Putzfrauen“ und der Tanzgarden Sieberath sorgten für Stimmung. In der Grenzlandhalle klang der Montag aus.



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