Erstellt 02.04.11, 07:00h
Zwischen dem Wachtberger Einkaufszentrum und der Rondo-Siedlung sollen am Wachtbergring demnächst Wohnhäuser und Gewerbebetriebe miteinander eine Einheit bilden. Das geht aus dem Konzept hervor, das Architekt Peter Rudawski (Neuss) am künftigen Ort des Geschehens vorstellte. Das etwa 40 000 Quadratmeter große Mischgebiet soll die vorhandene Umgebungsbebauung ergänzen, dabei aber ein eigenständiges Quartier bilden. Im Mittelpunkt wird demnach ein kleiner, öffentlicher „Marktplatz“ mit hoher Aufenthaltsqualität stehen.
Angesiedelt werden sollen überwiegend kleinere Geschäfte und Gastronomiebetriebe. „Nicht vorgesehen ist ein zweites Einkaufszentrum, wie es bereits gegenüber besteht", unterstrich Hüffel. Insgesamt werde eine auf mehrere Geschäfte aufgeteilte Einzelhandelsfläche von bis zu 3500 Quadratmetern ermöglicht. Die größtmögliche Ladenfläche ist allerdings auf 800 Quadratmeter begrenzt.
Als Kundenmagnet soll ein Discounter angesiedelt werden, auch alteingesessene Einzelhändler sollen hier neue Geschäftsflächen finden können und zur Lebendigkeit des Platzes beitragen. Und wenn die Einkäufe erledigt sind, sollen die Kunden sich auf kleinen, gemütlichen Gastronomieflächen mit Außenbestuhlung niederlassen können.
Den Übergang zu der sich schon jetzt prächtig entwickelnden Rondo-Siedlung bilden eine Reihe von Wohnhäusern, die um zwei halböffentliche Quartiersplätze angeordnet sind. Auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei soll nach derzeitigem Stand eine Form des Seniorenwohnens entstehen. Denkbar sei an dieser Stelle aber auch ein Hotel oder eine anderweitige Nutzung als sinnvolle Ergänzung zum Mischgebiet.
In der „Neuen Mitte“ sollen 180 Kundenparkplätze ein ausreichendes Parkraumangebot bieten, so Architekt Rudawski weiter. Zusätzlich will man weitere Mitarbeiterstellplätze und etwa 60 Anwohnerstellplätze schaffen. Die Bushaltestellen des jetzigen Zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB) müssen allerdings verlegt werden. Denkbar ist hier eine parallel zum Wachtbergring verlaufende Busspur mit drei bis fünf Bushaltestellen hintereinander.
Baubeginn soll bereits im Frühjahr 2012 sein, als Bauzeit für den ersten Bauabschnitt rechnet man mit 9 bis 12 Monaten. Die gesamte Baumaßnahme könnte, wenn alles glatt läuft, im Herbst 2013 abgeschlossen sein, so Geschäftsführer Helmut Laufer von zweiten Investor ProBonnum (Bonn). (jst)
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
04. März 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt