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„Hanseopen“

Autos und andere Attraktionen

Von Alina Bongen und Stefan Corssen, 30.05.11, 07:06h

Eine Wirtschaftsmesse in der Alten Drahtzieherei, eine Autoshow auf dem Marktplatz, Hüpfburgen für Kinder auf dem Hausmannsplatz und Zeit für Besucher, auch sonntags die Einkaufsmöglichkeiten zu nutzen. Zum zweiten Mal fand die „Hanseopen“ in Wipperfürth statt.

WIPPERFÜRTH - Eine Wirtschaftsmesse in der Alten Drahtzieherei, eine Autoshow auf dem Marktplatz, Hüpfburgen und Kletterwände für die Kinder auf dem Hausmannsplatz und Zeit für Besucher, auch sonntags die Einkaufsmöglichkeiten in Wipperfürth zu nutzen. All dies gab es am Wochenende in der ältesten Stadt im Bergischen Land.

Zum zweiten Mal veranstalten die Wipperfürther Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft (WEG) und der Einzelhändlerverband der Stadt Wipperfürth (ESW) die „Hanseopen“, sprich die Zusammenlegung des Hansefestes und der Wirtschaftsmesse. „Wie vor zwei Jahren steht die Wirtschaftsmesse unter dem Motto 'Wipperfürther Energiespartage'. Die Wirtschaft ist positiv angelaufen, jetzt ist es enorm wichtig, im Prozess zu bleiben und eine gewisse Kontinuität zu schaffen“, hält Bürgermeister der Stadt Wipperfürth, Michael von Rekowski, fest.

Trotz weniger Aussteller als vor zwei Jahren und einigen Problemen im Vorfeld der Wirtschaftsmesse haben die Veranstalter noch ausreichend Kräfte der einheimischen Wirtschaftsunternehmen gefunden. Hans-Jörg Schneider, Hochbauingenieur der Verfuß GmbH und Mitglied des Beirats des Wipperfürther Wirtschaftsforums, erinnert sich zurück an vergangene Wirtschaftsmessen, damals noch in der Mühlenberghalle: „Dank der Zusammenlegung von Messe und Hansefest war die erste Wirtschaftsmesse in der Alten Drahtzieherei 2009 ein Erfolg.“

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die offizielle Vorstellung der zwei Elektroautos für Wipperfürth. Übergeben durch BEW-Geschäftsführer Wilhelm Heikamp, bedankt sich Michael von Rekowski für einen Mitsubishi i-MiEV und einen Fiat Fiorino. Dabei soll der i-MiEV für Fahrten zwischen den Kommunen von Mitarbeitern der Kasse genutzt werden. Der Fiorino ist für dienstliche Kurzstreckenfahrten angeschafft worden. Die maximale Geschwindigkeit des i-MiEV beträgt dabei 130 km / h bei einer Reichweite von gut 100 Kilometern. Zwei Elektrozapfsäulen sind bereits in Wipperfürth installiert worden: „Für Inhaber von Elektroautos gibt es die Möglichkeit, an der Hochstraße und an der Gartenstraße am Hausmannsplatz ihr Auto mit Ökostrom zu tanken“, freut sich von Rekowski.

Auch der Bürgermeister der Stadt Hückeswagen, Uwe Ufer, ist überzeugt vom Zukunftspotenzial der Autos: „Die neuen Fahrzeuge sind richtig leise, wenn man durch die Stadt fährt, muss man ständig hupen, um bemerkt zu werden“, merkt er scherzhaft an.

Stadtkämmerer Frank Trompetter, der gemeinsam mit Michael von Rekowski Geschäftsführer der WEG ist, hebt Kontinuität als Ziel der Wirtschaftsmesse hervor. Aussteller wie Verfuß, Elektro Hörter und Regenerative Generation erhoffen sich durch die Messe interessante Kundenkontakte. Die Partner Manfred und Florian Hörter von Elektro Hörter und der Firma regenerative Generation stellen ihre Fotovoltaikanlagen aus und beraten Interessenten zu Beleuchtungssystemen und Haushaltsgeräten. Auch das Radsportgeschäft Nagel aus Marienheide ist bei der Messe mit einem Elektro-Fahrrad-Verleih vertreten.

Abseits der Wirtschaftsmesse ist der Marktplatz, das Herzstück der Stadt Wipperfürth, voll mit neuen Fahrzeugen der einheimischen Autohäuser. Bei der Wipperfürther Autoshow ist für jeden etwas dabei. Winfried „Sonny“ Rose ist mit seiner Frau und Enkel Justin in die älteste Stadt des Bergischen Landes gekommen, um sich ein bisschen umzusehen und um auf dem neusten Stand zu sein. Dazu hat er reichlich Möglichkeiten, denn gleich fünf Autohäuser, Klos Automobile, Autohaus Armbrüster, Autohaus Kutscher, Auto Schumacher und das Autohaus Bongen sind an diesem Wochenende vertreten. Besonderer Hingucker: Ein Mercedes-Coupe mit Flügeltüren. Zusätzlich findet sich ein Stand der BEW mit den Elektroautos. Auch der Bürgerbusverein und Zimmermann Busreisen sind auf dem Marktplatz vertreten.

Während das Interesse der Besucher sich am Samstag und Sonntagvormittag in Grenzen hält, wird es am Sonntagnachmittag rappelvoll in der Stadt. ESW-Vorsitzender Hans-Ulrich Heukamp strahlt angesichts der Besuchermassen mit der Sonne um die Wette. Richtig viel los ist auch dem Hausmannsplatz, wo sich die Kinder auf gleich mehreren Hüpfburgen auspowern können. Und in den Eiscafés der Stadt ist gegen 16 Uhr kein einiger Platz mehr frei. Lediglich bei der Wirtschaftsmesse in der Alten Drahtzieherei hält sich der Andrang in Grenzen.



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