Von Moritz Ochsmann, 15.08.11, 07:00h
Weiter Richtung Schokoladenmuseum konnten die Besucher über Strohhüte aus Guatemala, bayrische Trachten, geschnitzte Statuen aus Bali und afrikanische Accessoires staunen: Mehr als 70 Stände boten handgefertigte Waren aus aller Welt. Die Aussteller präsentierten etwa Ölgemälde und Aquarelle junger Künstler oder zeigten eindrucksvoll, wie man aus Filz, Papier und Holz Schmuckstücke herstellt. Weil Shoppen und Staunen hungrig macht, sorgte eine nahezu ebenso große Vielfalt an Essensständen für das Wohl der Besucher: Außer Wurst- und Reibekuchenständen lockten Verkäufer von französischen Crêpes und zum Beispiel von finnischem Lachs.
Gelegenheit für eine Pause boten viele Sitzgelegenheiten mit Rheinblick. An der Promenade entspannte sich etwa Luise Wöllner aus Kalk, die mit ihrer Enkelin Nina das Fest besuchte. „Vergangenes Jahr hatten wir zwar besseres Wetter“, sagte sie. Doch in diesem Jahr habe sie viele neue Stände entdeckt, „nicht nur den üblichen Krimskrams“. Veranstalter Oskar Brumbach freute sich über die große Zahl von Besuchern. „Dabei kann ich mich nicht erinnern, jemals so wenig Sonne bei diesem Sommerfest gehabt zu haben“, sagte er.
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