Erstellt 22.09.11, 07:09h, aktualisiert 22.09.11, 15:44h
Nach Worten der Begrüßung durch den FDP-Fraktionsvorsitzenden Josef Schnepper, der den symbolischen Wert der Preise als öffentliche Anerkennung für die pädagogische Arbeit und die aufgebrachte Eigeninitiative betonte, stellte die Konrad-Adenauer -Hauptschule ihr Projekt vor. Zusammen mit Michael Neubert, haben Schüler der neunten Klasse die Schülerfirma „Bella Italia“ gegründet. Zusammen haben sie den alten Gymnastikraum der Schule renoviert. Wände wurden neu verputzt, Die Schüler verputzten Wände, erneuerten den Boden, und in ihrer Freizeit schufen sie einen gemütlichen Speiseraum.
Dort kochen sie zweimal die Woche für mehr als 100 Schüler zwei Mahlzeiten. Geschäftsführer innerhalb der Gruppen ist jeweils ein Schüler. Neubert: „Ich will, dass die Schüler lernen, was es heißt zu arbeiten.“ Dieses Konzept wurde mit 500 Euro honoriert.
Zweiter Preisträger ist das St.-Angela-Gymnasium in Wipperfürth. 14 Schülerinnen haben zusammen mit ihrem stellvertretenden Schulleiter Norbert Kemper eine Partner- schaft zu der palästinensischen Stadt Beit Sahour aufgebaut. Im September 2010 sind sie in das krisenerschütterte Land gereist, um dort in einer Schule am Unterricht teilzunehmen und in palästinensischen Gastfamilien zu leben. Im Anschluss erhielten sie Besuch von den Schülern aus Palästina. Mit dem Preisgeld von 500 Euro möchten sie einen weiteren Schüleraustausch organisieren.
Einen Sonderpreis erhielt die Theatergruppe der Anne-Frank-Schule. Die gibt’s seit einigen Jahren und wurde sogar mehrmals vom WDR eingeladen. Als einzige Schule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung durfte sie an der Kölner Schultheaterwoche teilnehmen. Nun wurden die Schüler und ihre Lehrerinnen Sigrid Meier-Gronenwald und Marianne Scheurer mit dem Bildungspreis der Partei ausgezeichnet. (vho)
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04. März 2012,
E-Werk Köln