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„Tag der Intelligenz“

,Kleine Nervensägen' mit IQ130

Erstellt 11.10.11, 07:00h

Der „Mensa in Deutschland e.V.“ richtete im Uni-Hauptgebäude den „Tag der Intelligenz“ aus. Die Veranstaltung will Vorurteile abbauen und Wissen auf unterhaltsame Art vermitteln. Ein IQ von mindestens 130 berechtigte zum Eintritt.

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Hauptsache knifflig: Da macht das Spielen gleich doppelt Spaß. (Foto: Gauger)
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Hauptsache knifflig: Da macht das Spielen gleich doppelt Spaß. (Foto: Gauger)
Dass Mitdenken an einer Universität jederzeit erlaubt und sogar erwünscht ist, steht außer Frage. Dennoch war es etwas Besonderes, als es am Samstag „Köln denkt mit“ hieß. Der „Mensa in Deutschland e.V.“ richtete nämlich im Uni-Hauptgebäude den „Tag der Intelligenz“ aus. Wer da aber an ein Treffen weltfremder „Fachidioten“ dachte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal bundesweit stattfand, hat es sich nämlich gerade zur Aufgabe gemacht, Vorurteile abzubauen und Wissen auf unterhaltsame Art zu vermitteln. So konnte man sich an zahlreichen Infoständen informieren, an Workshops teilnehmen und sogar einen Intelligenztest absolvieren. Ein IQ von mindestens 130 berechtigt bekanntlich zum Eintritt in den Mensa in Deutschland e.V. umgangssprachlich auch „Mensa-Club“.

Vielfältig war auch das Vortragsprogramm. „Speedline - Wissen mit Pfiff“ lautete etwa das Motto in Hörsaal B. In jeweils nur zwanzigminütigen Vorträgen wurde gezeigt, dass man auch trockene Fakten unterhaltsam und nachhaltig vermitteln kann. Diese Vorträge wurden übrigens mitgeschnitten und sollen zeitnah im Internet abrufbar sein.

Doch auch ernstere Themen rund um Intelligenz und Hochbegabung wurden thematisiert. So gab es den Vortrag „Hochbegabte als optimale Kollegen“ von Karin Rasmussen. Hintergrund ist die erwiesene Tatsache, dass viele Menschen mit besonderen Begabungen ihr Licht im Berufsleben unter den Scheffel stellen. Zu groß ist die Angst, von den Kollegen pauschal als „arroganter Streber“ abgestempelt zu werden.

Um hoch begabte Kinder ging es in „Kleine Nervensägen - Gute Erziehung trotz Hochbegabung“ von Sabine Oymanns. Dem Tagesmotto angemessen war auch das abendliche Unterhaltungsprogramm: Da gab es „Science Slam“ und „Powerpoint Karaoke“, aber auch Kabarett und Comedy. (da)

 www.mensa.de

 www.koeln-denkt-mit.de



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