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Strategien

Zukunftswerkstatt der Feuerwehr

Erstellt 03.12.11, 07:09h

Welchen Weg muss die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Waldbröl einschlagen, um auch in zehn Jahren noch Bestand zu haben? Gibt es dann noch genug Männer und Frauen, die rund um die Uhr bereit stehen, wenn Bürgerinnen und Bürger in Not sind?

WALDBRÖL - Welchen Weg muss die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Waldbröl einschlagen, um auch in zehn Jahren noch Bestand zu haben? Gibt es dann noch genug Männer und Frauen, die rund um die Uhr bereit stehen, wenn Bürgerinnen und Bürger in Not sind?

Mit derartigen Zukunftsgedanken beschäftigten sich die Führungskräfte der Waldbröler Feuerwehr im Rahmen einer Strategietagung. Zur Vorbereitung und Moderation der Veranstaltung hatte Stadtbrandinspektor Friedhelm Bals die FeuerwehrAgentur Gießen gewinnen können, ein Unternehmen, das sich auf die systematische Analyse, Beratung und Unterstützung von Feuerwehren spezialisiert hat und bundesweit aktiv ist.

Eine Erkenntnis der Waldbröler Strategietagung lautete dabei, dass Führungskräfte der Feuerwehr viel weniger Experten in der Gefahrenabwehr sein müssten, als viel mehr soziale und kommunikative Manager. Die Feuerwehr sei eines der ältesten sozialen Netzwerke, und an diese Grundhaltung wolle man wieder mit modernen Akzenten anknüpfen.

„Es sind am Ende 25 Köpfe dann doch schlauer als zwei oder drei“, kommentierte Friedhelm Bals die Ergebnisse der Diskussionsrunden zur Ausrichtung der Jugendfeuerwehr, der Einsatzabteilung und der Führungsmannschaft in zehn Jahren. Den Herausforderungen müsse man sich bereits jetzt stellen, do ch da sie ht der Stadtbrandinspektor die Waldbröler Feuerwehr auf einem guten Weg.

Was als nächstes umgesetzt werden soll, blieb zwar offen, Fakt ist aber, dass die Waldbröler Wehr diesen Weg weiter gemeinsam mit der FeuerwehrAgentur gehen will. Deren „Sicht von außen“ sei sehr hilfreich gewesen und habe vor allem sehr viele neue Anregungen gebracht.

Schließlich gebe es zur Feuerwehr als einzige zuständige kommunale Gefahrenabwehreinrichtung nicht nur alleine durch Gesetz, sondern auch aufgrund des Selbstverständnisses der Waldbröler Feuerwehrleute keinerlei Alternative. (mf)



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