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Ermittlungen nach Unfall

Weiter in Lebensgefahr

Von Lutz Blumberg, 20.12.11, 07:00h

Noch immer in Lebensgefahr schwebt der 18-Jährige, der am Samstag bei dem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße bei Niedergaul wiederbelebt werden musste. Das teilte die Polizei auf Nachfrage am Montag mit.

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Die Unfallstelle an der Landstraße 284 war gestern in dichten Nebel gehüllt. Kerzen, Blumen und Bilder der Todesopfer liegen am Fuß des Baumes, gegen den der Ufallwagen geschleudert wurde. (Foto: hil)
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Die Unfallstelle an der Landstraße 284 war gestern in dichten Nebel gehüllt. Kerzen, Blumen und Bilder der Todesopfer liegen am Fuß des Baumes, gegen den der Ufallwagen geschleudert wurde. (Foto: hil)
WIPPERFÜRTH - Noch immer in Lebensgefahr schwebt der 18-Jährige, der am Samstag bei dem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße bei Niedergaul wiederbelebt werden musste. Das teilte die Polizei auf Nachfrage am Montag mit. Zwei Tage nach dem tragischen Unfall, bei dem zwei Jugendliche im Alter von 14 und 17 Jahren ums Leben gekommen sind, laufen die Ermittlungen zum Hintergrund des Unglücks weiter.

Schule betreut Trauernde

Fest steht inzwischen, dass der 17-Jährige am Steuer des Wagens gesessen hat und über keinen Führerschein verfügte. „Auch nicht über einen Führerschein zum begleiteten Fahren“, sagte Polizeisprecher Jürgen Dzuballe. An der Unfallstelle auf der Landstraße erinnern Blumen, Kerzen und Fotos der Opfer an das Unglück vom Samstag. Die 14-jährige Jugendliche, die bei dem Verkehrsunfall getötet wurde, war Schülerin der städtischen Konrad-Adenauer-Hauptschule. Ihre Klassenkameraden trafen sich, wie berichtet, bereits wenige Stunden nach dem Unglück und wollten ursprünglich die Unfallstelle besuchen. „Das wäre aber bei der Dunkelheit ein zu großes Risiko gewesen“, sagte Stadtbrandinspektor Siegfried Förster. Statt dessen lud die Feuerwehr die Trauernden in die Wache an der Lüdenscheider Straße ein, dort konnten die rund 35 Jugendlichen von Notfallseelsorgern betreut werden, die Feuerwehrfrauen versorgten sie mit heißen Getränken.

Am Sonntag zogen Freunde, Mitschüler und Angehörige in einem Trauermarsch zur Unfallstelle. An der Konrad-Adenauer-Schule hat das Kollegium derweil schnell reagiert: Die Klassenkameraden und Freunde der verstorbenen Jugendlichen fanden schnell Ansprechpartner. Schulleiterin Ulrike Bleicker hatte bereits kurz nach dem Unfall die Krisenreaktion der Schule in Gang gesetzt. Die Hauptschule hat für Unglücksfälle ein eigenes Kriseninterventionsteam aus „Kollegen und Elternvertretern, die für solche Situationen geschult sind“, erklärt die Rektorin. Gestern bot die Schulefür die Klassenkameraden des 14-jährigen Opfers Einzelgespräche an.

Wie berichtet war es am Samstagmorgen nahe Niedergaul bei der Autofahrt zu dem verhängnisvollen Unfall gekommen. Gegen 11 Uhr war das Auto des Trios, ein Renault Laguna, in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Der 17-jährige Fahrer und die 14 Jahre alte Beifahrerin starben noch an der Unfallstelle. Der 18-Jährige wurde von den Rettungskräften reanimiert und anschließend mit einem Hubschrauber schwer verletzt in das Klinikum Köln-Merheim geflogen.



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