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Interview

Aufwertung soll 2012 beginnen

Erstellt 22.12.11, 07:00h

Oberbürgermeister Jürgen Roters hat ein Weihnachtsgeschenk für alle, die sich über den städtebaulichen Zustand seines Umfelds ärgern: Auch die Nordseite des Domareals soll bald aufgewertet werden, wie er im Gespräch mit Christian Deppe erläutert.

Betonpilze an der Trankgasse
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Steine des Anstoßes: Die hässlichen Betonpilze an der Trankgasse sollen nach dem Willen von OB Roters bald einer eleganteren Lösung Platz machen. (Foto: Gauger/Animation: Allmann Sattler Wappner Architekten)
Betonpilze an der Trankgasse
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Steine des Anstoßes: Die hässlichen Betonpilze an der Trankgasse sollen nach dem Willen von OB Roters bald einer eleganteren Lösung Platz machen. (Foto: Gauger/Animation: Allmann Sattler Wappner Architekten)
Trankgasse
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Elegante Lösung für die Trankgasse (Animation: Allmann Sattler Wappner Architekten)
Trankgasse
Nun sollen die Betonpilze also endlich verschwinden?

Es wurde ja bereits vor drei Jahren darüber diskutiert, die Ostseite einschließlich der Nordseite attraktiver zu gestalten. Mir geht es darum, auch deutliche Zeichen zu setzen, dass sich da jetzt etwas bewegt.

Wann genau sollen die Pilze oberhalb der Trankgasse denn abgerissen werden?

Ich möchte, dass im kommenden Jahr sichtbar wird, dass sich da etwas verändert.

Heißt das, dass im Zuge der Arbeiten dann die gesamte Planung für die Nordseite realisiert wird?

Ja, das ist so. Es handelt sich um ein geschlossenes Konzept, das dann umgesetzt wird.

Die Ostseite wird ebenfalls aufgewertet – gerade wird die Entwurfsplanung erarbeitet. Soll der Umbau beider Seiten gleichzeitig erfolgen?

Das wird Schritt für Schritt umgesetzt. Der Umbau der Ostseite wird in mehreren Phasen erfolgen. Bis zum Abschluss der U-Bahn-Bauarbeiten wird zunächst nur eine Zwischenlösung verwirklicht, nach Abschluss dieser Arbeiten sollen die Pläne dann vollständig umgesetzt werden. Der Umbau der Nordseite soll aber schon Ende 2012 mit dem Abriss der Pilze beginnen und dann 2013 fortgesetzt werden. Die Taktung der zeitlichen Abläufe wird im Rahmen eines Maßnahmenprogramms genau festgelegt. Mir liegt auch daran, dass wir die Vergaben beschleunigen.

Der rund 20 Millionen Euro teure Umbau der Ostseite kostet die Stadt 14,5 Millionen Euro. Was kommt nun für die Nordseite noch drauf?

Das muss noch einmal genau geprüft werden, es kann sein, dass da noch einmal etwa zwei Millionen Euro zusammenkommen. Wie könnte die Finanzierung für diese Maßnahme aussehen? Wir haben 16 Millionen im Haushalt, und fünf Millionen sind Bundesmittel. Wir müssen mal sehen, wie es gelingt, das Thema Pilze da einzubeziehen.

Müssen zusätzliche Mittel in den Haushalt eingestellt werden?

Wir müssen abwarten, wie die Planungen genau aussehen, wie die Finanzierungsberechnungen sind. Ich hoffe sehr, dass wir mit den zur Verfügung stehenden Mitteln auskommen. Sonst müssen wir schauen, ob wir über Städtebaumittel oder andere Mittel zu einer Verbesserung der Finanzsituation kommen.



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