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Neuer Austragungsort

„Jugend musiziert“ in Bergisch Gladbach

Von Bernd F. Hoffmann, 14.01.12, 21:36h, aktualisiert 14.01.12, 21:43h

Junge Talente messen sich Ende Januar beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ in Bergisch Gladbach. Der Flügel im Kreishaussaal sei ganz hervorragend, bestätigt Friedrich Herweg, Leiter der Max-Bruch-Musikschule.

Ana Jovanovic
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Vor zwei Jahren die Jüngste beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" war die damals 8jährige Ana Jovanovic. (Bild: Oliver Tripp)
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Vor zwei Jahren die Jüngste beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" war die damals 8jährige Ana Jovanovic. (Bild: Oliver Tripp)
BERGISCH GLADBACH - Oft steht es unbeachtet in der Ecke. Doch dieses Mal wird es endlich mal im Mittelpunkt stehen. Die Rede ist vom Klavier im Kreishaussaal. „Der Flügel ist ganz hervorragend“, bestätigt Friedrich Herweg, Leiter der Max-Bruch-Musikschule.

Darum wird dieser Flügel auch intensiv genutzt beim diesjährigen Regionalwettbewerb zu „Jugend musiziert“ für die Region Rhein-Berg und Oberberg. Rund 150 Jugendliche und 40 erwachsene Begleiter werden am Samstag und Sonntag, 28./29. Januar, an vier Orten in Bergisch Gladbach gleichzeitig um Punkte und Preise kämpfen. Nachdemim vergangenen Jahr Hückeswagen der Austragungsort war, findet die Vorausscheidung zum Landeswettbewerb diesmal in Bergisch Gladbach statt.

Vor einer vierköpfigen Jury, bestehend aus Pädagogen und Musikern, werden sich die Nachwuchsmusiker im Alter von sieben bis20 Jahren unter anderem in den Kategorien Blockflöte, Gitarre und „Duo Klavier vierhändig“ musikalisch messen. Ab dem Jahrgang 2000 werden die Punktbesten am Landeswettbewerb vom 21. bis 25. März in Köln teilnehmen. Die Teilnehmer der Altersgruppe unter zehn Jahren bekommen Urkunden und Preise. Die Länge des Vortrages beträgt jeweils sechs bis 20 Minuten.

„Für die Jugendlichen ist das eine hervorragende Konzentrationsübung, einmal mehrereStücke hintereinander zu spielen“, erklärt Dr. Barbara Engelbert, Regionalausschussvorsitzende von „Jugend musiziert“ für den Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis. „Und vor Publikum zu spielen, ist sowieso eine Herausforderung“, ergänzt Beate Temper, Geschäftsführerin vom Regionalausschuss „Jugend musiziert“. Die Wettbewerbe sind nämlich öffentlich und für jedermann zugänglich. „Eine gute Gelegenheit für musikbegeisterte Jugendliche mal zu sehen, was Gleichaltrige leisten“, erklärt Engelbert. Dennoch steht trotz des Wettbewerbscharakters die Freude am Musizieren im Vordergrund. „Schließlich soll das Musizieren Spaß machen und nicht demotivierend sein“, betont Beate Temper.



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