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Jahresempfang

Jungbrunnen für die Stadt

Von Susanne Happe, 26.01.12, 07:01h

Die Universität als Garant für ein junges und lebendiges Köln, als Wachstumsgarant und Reputationsgewinn für die Stadt Köln – beim diesjährigen Jahresempfang wurde die Hochschule mit Lob überschüttet.

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Glückwunsch: Uni-Rektor Professor Axel Freimuth (l.) überreicht den Universitätspreis in der Kategorie „Forschung“ an Professor Achim Rosch. Rechts die Laudatorin, Prorektorin Professorin Anja Steinbeck. (Foto: Belibasakis)
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Glückwunsch: Uni-Rektor Professor Axel Freimuth (l.) überreicht den Universitätspreis in der Kategorie „Forschung“ an Professor Achim Rosch. Rechts die Laudatorin, Prorektorin Professorin Anja Steinbeck. (Foto: Belibasakis)
KÖLN - Die Universität als Garant für ein junges und lebendiges Köln, als Wachstumsgarant und Reputationsgewinn für die Stadt Köln – beim diesjährigen Jahresempfang wurde die Hochschule mit Lob überschüttet. Rektor Professor Axel Freimuth begrüßte am Dienstagabend in der Aula der Universität zahlreiche Gäste zu einem „Start in ein bewegtes, aufregendes Jahr“.

Im Rückblick auf 2011 sagte Freimuth, an der allgemeinen Hochschulpolitik im Land habe sich im Grundsatz nicht viel geändert, es eröffne der Uni „beträchtliche Freiräume“. Trotz der Abschaffung der Studiengebühren stehe die Uni gut da. Die dafür eingeführten Qualitätsverbesserungsmittel lägen zwar in der Summe unter den Studiengebühreneinnahmen, aber im Vergleich zu 2006 habe die Hochschule im Jahr etwa 20 Millionen Euro mehr. „Das trägt erheblich zur Verbesserung von Studium und Lehre bei“, lobte der Rektor. Eine beträchtliche Herausforderung stellten die Auswirkungen des Doppelabiturs und Abschaffung des Wehrdienstes dar. Das werde die Zahl der Studienanfänger um ein Viertel erhöhen. „Die müssen auch untergebracht werden“, abgesehen davon, dass mehr Lehrpersonal eingestellt werden müsse.

Freimuth erinnerte daran, dass das Zentrum für Lehrerbildung kürzlich seinen Betrieb aufgenommen haben, es gebe vielversprechende Planungen für inklusive Uni-Schulen. Die Verbundforschung habe weiter zugelegt, zu den elf bestehenden Sonderforschungen sei die für Astrophysik neu hinzugekommen, „jede bringt jährlich zwei Millionen Euro in die Uni“, so Freimuth. In der zweiten Runde zum Förderprogramm der Exzellenzinitiative sei man in fünf Projekten vertreten und wesentlich erfolgreicher als vor fünf Jahren. Die Gesamtuniversität habe sich mit ihrem Antrag durchgesetzt und sei mit Aachen und Bochum in der Endrunde in Nordrhein-Westfalen um die Bewerbung als Elite-Universität.

Der Rektor lobte den Fortgang der umfangreichen Sanierungsarbeiten, für deren Durchführung sich Uni-Kalnzler Dr. Johannes Neyses Jahrzehntelang eingesetzt habe. Bürgermeister Hans-Werner Bartsch bescheinigte der Uni, dass sie nicht nur das Stadtbild präge, sondern auch der Leuchtturm sei, um den sich das gesamte Wissenschaftsgebaren in Köln im Laufe der Jahre entwickelt habe. Die zwölf öffentlichen und privaten Hochschulen mit ihren 80 000 Studierenden prägten das Stadtbild, drei Viertel der jährlichen 11 000 Absolventen blieben in der Region.

Verliehen wurde bei diesem Empfang auch der Universitätspreis. In der Kategorie „Forschung“ wurde Professor Achim Rosch geehrt, in der Kategorie „Lehre“ Professor Thomas Lubjuhn und Christina Mandt und in der Kategorie „Nachwuchs“ Dr. Eva Hoppe. Der Preis ist mit je 5000 Euro dotiert. Das Schmittmann-Wahlen-Stipendium wurde an die Medizinerin Wiebke Paulsen verliehen.



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