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Horionschule

Abschied mit einer gelungenen Show

Von Bernd Rosenbaum, 28.01.12, 07:03h

Die Nachfolge von Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker ist endlich geklärt: Die beiden Lehrer Gregor Palm und Stefanie Iks moderierten am Freitagmorgen in der Turnhalle der Brauweiler Horionschule eine ganz besondere „Wetten, dass..?“-Show.

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Geschicklichkeit war zum Abschied gefragt: Schulleiter Rudolf Reinsch musste unter den kritischen Augen der Gäste eine Domino-Kette aus rund 50 Büchern mit einem Schubs umstoßen. (Foto: Rosenbaum)
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Geschicklichkeit war zum Abschied gefragt: Schulleiter Rudolf Reinsch musste unter den kritischen Augen der Gäste eine Domino-Kette aus rund 50 Büchern mit einem Schubs umstoßen. (Foto: Rosenbaum)
PULHEIM - Die Nachfolge von Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker ist endlich geklärt: Die beiden Lehrer Gregor Palm und Stefanie Iks moderierten am Freitagmorgen in der Turnhalle der Brauweiler Horionschule eine ganz besondere „Wetten, dass..?“-Show. Zum Abschied von Schulleiter Rudolf Reinsch stellten Lehrerkollegium und Schüler ein buntes Programm auf die Beine, das sich nicht hinter seinem großen Samstagabend-Vorbild verstecken muss.

Mit Stargästen auf der obligatorischen Couch wie der Schulrätin Hedwig Imhoff, dem Kulturdezernenten Florian Herpel und natürlich mit dem scheidenden Leiter Rudolf Reinsch boten sie dem Publikum, zum dem auch ehemalige Schüler und Lehrer sowie Reinschs Amtskollege vom Geschwister-Scholl-Gymnasium, Andreas Niessen, zählten, eine gelungene anderthalb - stündige Show. Dabei boten die Schüler der verschiedenen Klassen unterschiedliche Wetten an, wie zum Beispiel ein Bobbycar-Rennen gegen die Lehrer oder eine Domino-Kette aus rund 50 Büchern, die anschließend mit einem Anstoß durch Rudolf Reinsch (fast) alle der Reihe nach umfielen.

Dem Schulbetrieb weiter verbunden

Auch einen Rap hatte eine Klasse zu Ehren ihres beliebten Direktors getextet und vorgetragen. Kurz vor Schluss ergriff dieser das Wort und bedankte sich bei Kollegen, Stadtverwaltung, Schulamt und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich an der Horionschule ebenfalls um das Wohl der Schüler kümmern. Rudolf Reinsch übernahm im April 1990 die Leitung der Förderschule, die er somit fast 22 Jahre lang führte. In dieser Zeit, so erinnerte Bürgermeister Frank Keppeler in einer Ansprache, begleitete er zahlreiche Veränderungen, so zum Beispiel die Einführung des Ganztagsbetriebes und vor knapp zwei Jahren den Start des Pilotprojektes als Kompetenzzentrum.

Bei der Dekoration der Turnhalle hatten sich die Organisatoren der Abschiedsshow von den „vier Säulen“ in Reinschs Leben leiten lassen: dem Physikunterricht, der Verbundenheit nach Köln als Mitglied des 1. FC Köln und Diplomand an der Akademie för uns kölsche Sproch, seinem Motorroller als Leiter der Mofa-AG und seiner Leidenschaft für Schiffsreisen. Reinsch hat am kommenden Dienstag seinen letzten Arbeitstag. Er geht mit 63 Jahren in Vorruhestand, wird aber als Mitarbeiter an einem Fortbildungsworkshop für Lehrer des NRW-Schulministeriums auch weiterhin dem Unterrichtsbetrieb verbunden bleiben. Als seine Nachfolgerin hat sich seine bisherige Stellvertreterin Ursula Kellermann auf die freie Stelle beworben. Die Schule geht davon aus, dass eine Entscheidung zugunsten der Konrektorin in den nächsten Wochen getroffen wird.



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