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Konjunkturpakets II

26 Millionen Euro für den Kreis Euskirchen

Erstellt 28.01.12, 07:00h

Am 3. Februar 2009 kam die Kunde aus Düsseldorf. Der damalige Innenminister Dr. Ingo Wolf (FDP) teilte mit, dass insgesamt 26 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II, das Bund und Länder geschnürt hatten, in den Kreis Euskirchen fließen werden.

KREIS EUSKIRCHEN - Am 3. Februar 2009 kam die Kunde aus Düsseldorf. Der damalige Innenminister Dr. Ingo Wolf (FDP) teilte mit, dass insgesamt 26 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II, das Bund und Länder geschnürt hatten, um möglichen Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise vorzubeugen, in den Kreis Euskirchen fließen werden. Die Regeln: 65 Prozent mussten in den Bildungsbereich fließen, 35 Prozent in die Infrastruktur. Inzwischen müssen die Maßnahmen beendet sein. Was haben die Kommunen mit dem Geld gemacht? Hier ein Überblick:

Kreis Euskirchen 3,73 Millionen Euro erhielt der Kreis Euskirchen aus dem Konjunkturprogramm. Sie wurden für die energetische Optimierung des Thomas-Eßer-Berufskollegs in Euskirchen (482 000 Euro), die energetische Optimierung des Berufskollegs Eifel in Kall (rund 3,2 Millionen Euro) sowie in die energetische Verbesserung der Kreishaus-Fassade (53 000 Euro) gesteckt .„Es ist richtig, das Geld schwerpunktmäßig für die energetische Optimierung unserer Berufskollegs zu verwenden. Wir schonen unsere Umwelt und sparen zukünftig Geld“, so Landrat Günter Rosenke.

Bad Münstereifel

Alle 17 vom Stadtrat beschlossenen Maßnahmen in Höhe von 2,5 Millionen Euro sind beendet und abgerechnet. Die Stadt musste nach den gesetzlichen Bestimmungen 312 000 Euro aus der eigenen Kasse beisteuern. Aus Mitteln des Konjunkturpakets II wurden etwa die Außenfassaden der Kindergärten in Schönau und Iversheim isoliert, gleiches gilt für die Dächer der Grundschule Arloff und der Münstereifeler Bücherei. Heizungen wurden im Sportlerheim Iversheim, der Sporthalle Mahlberg und im Rathaus (Blockheizkraftwerk) erneuert. Der Löwenanteil in Höhe von 1,67 Millionen Euro floss in Bad Münstereifel in den Bau einer Mehrzweckhalle des St.-Michael-Gymnasiums.

Zülpich Insgesamt 2,67 Millionen Euro erhielt die Stadt Zülpich. Aus diesem Topf wurden der Neubau der Mensa mit Mehrzweckhalle auf dem Schulcampus mit 957 201 Euro und etwa 235 000 Euro aus der eigenen Kasse finanziert. Für den Investitionsschwerpunkt „Bildungsinfrastruktur“ wurden insgesamt 1 717 765 Euro für energetische Gebäudesanierungen an Schulen und Kindertagesstätten verwendet. Ganz ohne städtischen Anteil kam man hier bei den Grundschulen in Füssenich (54000 Euro) und Sinzenich (395 400 Euro) sowie bei der Kita Ülpenich (6521 Euro) aus. Zudem wurden für energetische Gebäudesanierungen folgende Mittel eingesetzt: Grundschule Wichterich 40 000 Euro, Hauptschule Zülpich 353 476 Euro, Franken-Gymnasium 346 375 Euro, Kita Schwerfen 22 000 Euro und St.-Nikolaus-Stift 150 000 Euro.

Euskirchen

Die gesamten 5 595 063 Euro für die Kreisstadt sind abgerufen: 3 446 212 Euro für den Bereich Bildung, der Rest für Infrastruktur. Die Joseph-Emonds-Schule in Kuchenheim sowie die Mensa der Georgschule wurden erweitert, die Grundschule Kirchheim, die Hermann-Josef Schule, die Franziskusschule und die Kita Robert-Koch-Straße wurden energetisch saniert. Geld floss auch in das Alte Casino in Euskirchen, den Umbau der ehemaligen Schützenhalle zum Jugendzentrum, die Gestaltung des Markts in Flamersheim, einen Mehrgenerationenspielplatz sowie die Sanierung von Forst- und Wirtschaftswegen, die Sanierung des Platzes am Gardebrunnen, den Dorfplatz Wißkirchen und den Brandschutz im sogenannten Haus Bibo/Dicker Turm.

Mechernich

Rund 3,2 Millionen Euro standen der Stadt Mechernich aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. „Wir haben alles bis auf den letzten Cent aufgebraucht“, erklärte Thomas Hambach, Beigeordneter der Stadt am Bleiberg. 1,65 Millionen Euro sind in die Schulen und Kindergärten geflossen. So wurden Fenster und Fassaden erneuert, Kesselanlagen renoviert oder eine Mensa für das Schulzentrum gebaut. In den Bereich Infrastruktur flossen gut 1,55 Millionen Euro. Damit wurde etwa ein Teil des Baus der Dreifachturnhalle finanziert und außerdem die Obdachlosen-/Asylheime in Strempt, die Turnhallen in Strempt und Vussem, Feuerwehrgerätehäuser sowie Sportplätze und –heime saniert. Knapp 440 000 Euro wurden für Maßnahmen in Dorfgemeinschaftshäusern verwendet.



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