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Früher waren sie beliebte Treffpunkte, heute haben Cafés einen schweren Stand, wie die Schließung von Café Cremer oder des Cafés am Berlich zeigt. In unserer Serie stellen wir einige ausgewählte Kölner Cafés vor.
Im Café Bonnen legt man wert auf traditionsreiche Rezepturen und moderne Kreationen. Im Sommer gibt es auch selbst gemachtes Eis und ganzjährig Schokoladen-Spezialitäten. 1997 eröffnete der Konditor Bernd Bonnen sein Caféhaus am Melatengürtel. Von CHRISTOPH MATHIEU
Wenn es um seinen Käsekuchen geht, scheint Konditormeister Frank Miksch den Titel der Rundschau-Serie wörtlich zu nehmen. Im Café Osterspey schlemmt man gerne sahnig und süß - mit 30 Sorten Kuchen. Von NADIN HÜDAVERDI
Eröffnet wurde das Café bereits im Jahre 1851. Heute ist das Publikum bunt gemischt. Ein Stückchen Kuchen, ein Tässchen Kaffee, es wird munter geplaudert. Insgesamt 360 Plätze werden den Gästen auf einer Fläche von 400 Quadratmetern geboten. Von ERIK ZYBER
Wer ganz außergewöhnliche Konditoreiwaren sucht, der wird im Café Brehmer's fündig werden. Ob Biene Maja, die Titanic oder einen Leuchturm: Hier wurde alles schon in einer süßen Nascherei verbaut. Von STEFAN VOLBERG
Das Café Zimmermann, heute in Junkersdorf, ist berühmt für seine Havannatorte. Seit 1911 ist Kölns wohl berühmteste Torte auf das Engste mit dem Namen des Cafés verbunden. Früher hatte das Familienunternehmen einen Platz unweit der Schildergasse. Von EVELINE KRACHT
Das Café Rong an der Sebastianstraße in Niehl ist bekannt für seine Qualität. Ein Gedicht: Die Nougatspezialbuttercremetorte mit ganzen (!) Nougatrollen innen. Auch in Braunsfeld gibt es mittlerweile eine Filiale. Von SUSANNE HAPPE
Das Café Fromme an der Breite Straße wird bereits in der dritten Generation geführt. Dabei ist das Café keineswegs altmodisch und den älteren Damen vorbehalten, auch junge Leute schätzen die Leckereien. Von CHRISTOPH MATHIEU
Schlechtrimen ist eine Institution im Rechtsrheinischen. Zum Frühstücksbüfett ist das Kalker Cafe mit 110 Plätzen immer voll. Das Haus ist zertifizierter "Slowbaker", chemische Zusätze sind hier tabu. Von STEFAN VOLBERG
Man setzt auf Tradition in dem Haus, das seit 1890 gegenüber von St. Andreas besteht. Stammgäste genießen die legendäre Zuger Kirschtorte. Eine weitere Spezialität sind die kunstvollen Marzipanfiguren. Von SUSANNE HAPPE
Tradition trifft Zeitgeist: Der gediegene Salon und der moderne Glaspavillon zeichnen das Café mit der bevorzugten Lage aus. Für Fans des Kaffeehaus-Charmes: Dreimal in der Woche spielt der Stehgeiger. Von MANFRED REINNARTH
Nachdem das Café Cremer an der Breite Straße und das "Café am Berlich" geschlossen sind, ist das Café Wahlen eines der wenigen Traditionscafés in der Stadt. Ein Hauch von Asien durchzieht das Café Franck in Neuehrenfeld. Von NADIN HÜDAVERDI
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