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Hochwasser-Schutzmaßnahmen: Stadt rüstet auf

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Bis zehn Meter Kölner Pegel wurde die  Wand in Zündorf aufgebaut. Material zum Aufstocken liegt für alle Fälle bereit.  Foto: Meisenberg
Nieselregen, diesige Luft, schwere Wolken. Die Grenze zwischen Wasser und Himmel verschwimmt, während die künstliche Grenze zwischen Rhein und Ufer durch eine mobile Wand für einen Pegelstand bis zehn Meter auf 350 Meter Länge am Rhein entlang wächst. Von
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Grau in grau in der Groov. Nieselregen, diesige Luft, schwere Wolken. Die Grenze zwischen Wasser und Himmel verschwimmt, während die künstliche Grenze zwischen Rhein und Ufer durch eine mobile Wand für einen Pegelstand bis zehn Meter auf 350 Meter Länge am Rhein entlang wächst. Am Markt in Porz-Zündorf transportieren Gabelstapler tonnenschwere Lasten, Mitarbeiter montieren die Bauteile. Passanten blicken neugierig über die „Britz“ Richtung Fluss und maulen übers „uselige“ Wetter. Sie finden aber gut, „dass wir noch den Blick aufs Wasser haben“. Den wollte die Steb den Bürgern mit Blick auf Feiertagsspaziergänge und Silvesterpartys nicht ganz verbauen. Je nach Wetter- und Wasserlage wird die Mauer schnell bis auf 10,70 Meter aufgestockt werden können – wenn dies überhaupt nötig werden sollte.

Die Stadt bereitet sich jedenfalls vorsorglich gut vor: In diesen Tagen vor Weihnachten haben die bis zu 250 Mitarbeiter der Stadtentwässerungsbetrieb (Steb) alle Hände voll zu tun, präventiv Schutzvorkehrungen für ein Rheinhochwasser bis neun Metern Höhe zu treffen. Die Prognosen sind noch zu ungenau, aber aufgrund vorhergesagter Niederschläge im gesamten Einzugsgebiet des Rheins wird der Pegel voraussichtlich weiter ansteigen und Sonntag wohl die sieben Meter in Köln überschreiten. Höchststände von acht bis neun Metern werden von den Experten nicht ausgeschlossen, erklärten gestern vor Ort Steb-Vorstand Otto Schaaf und der Leiter der Hochwasserschutzzentrale, Reinhard Vogt.

Eigentlich waren Betriebsferien bei den Steb angesagt, doch damit wird es für einige nichts werden. Seit gestern werden vorsorglich Schutzmaßnahmen getroffen. So wurde die mobile Schutzwand an der Groov in Porz-Zündorf errichtet, auch an der Uferstraße in Rodenkirchen, an der Hafenstraße in Mülheim und am Marienburger Bootshaus wird in Sachen Hochwasserschutz gearbeitet. Der Hafenmarkt am Schoko-Museum schließt einen Tag früher als geplant, er ist bis zum heutigen Samstagabend offen bei regulärem Programm.

Diesen Samstag geht es weiter mit Schutzvorkehrungen im Bereich Altstadt/Rheintunnel, es werden Stege in Rodenkirchen sowie Rheinkassel errichtet. Hinzu kommen mehr als tausend Schiebermaßnahmen im Kanalnetz, um auch unterirdisch für alle Fälle gewappnet zu sein. Weitere Informationen gibt es am Bürgertelefon 221-2 61 61 oder an der Hotline 221-2 42 42.

 

 

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