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Via Sacra: Gelber Faden durch den Stadtraum

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I m Modell ist die Via Sacra als gelbe Linie und das Konzept für den „baukulturellen Pilgerpfad“ ganz plastisch dargestellt.  Foto: Meisenberg
Der Blick auf das Modell verdeutlicht die Gliederung des Stadtraums durch den Kranz der romanischen Kirchen mit ihren jeweiligen Quartieren. Wie Perlen an einer Schnur reihen sich die sieben Sakralbauten aneinander. Von
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Der Blick auf das Modell verdeutlicht die Gliederung des Stadtraums durch den Kranz der romanischen Kirchen mit ihren jeweiligen Quartieren. Wie Perlen an einer Schnur reihen sich die sieben Sakralbauten aneinander, was jedoch nur aus der Vogelperspektive erkennbar ist, sich dem Spaziergänger dagegen kaum erschließt. So wie die Via Sacra, die Verbindungslinie zwischen den Kirchen, im Stadtraum kaum erkennbar ist. Das soll sich ändern, wie eine Ausstellung in der Industrie- und Handelskammer zu Köln vor Augen führt.

Unter Federführung des Hauses der Architektur Köln (hdak) hatten der Bund Deutscher Architekten, der Deutsche Werkbund und das Architektur Forum Rheinland Studierende von sieben Hoch- und Fachhochschulen dazu aufgerufen, das Gestaltungskonzept für einen Rundweg zu entwickeln, der wie Via Sacra selbst bislang nur eine Idee darstellt. Im Rahmen eines Workshops anlässlich der Architekturbiennale „plan 12“ hatten sich angehende Architekten und Stadtplaner Gedanken darüber gemacht, wie sich der baukulturelle Pilgerpfad etwa durch Betonung von Sichtachsen stärker ins Bewusstsein rücken lässt.

Die Ergebnisse werden nun in der IHK nicht nur im Modell sichtbar, durch das sich der „rote Faden“ der Via Sacra als gelbe Linie zieht. Die Vorschläge werden auch auf 32 großformatigen Tafeln in Wort und Bild vorgestellt. Und der Betrachter erkennt: Auf dem Weg von Kirche zu Kirche, von St. Kunibert im Norden bis St. Severin im Süden, erwarten den Via-Sacra-Pilger nicht nur Perlen der Romanik, sondern auch städtebauliche und stadtgestalterische Missstände, die mal mit einfachen Mitteln, mal eher aufwendig beseitigt werden könnten. Das Haus der Architektur wolle anregen, sich über die Via Sacra Gedanken zu machen. „Wir erwarten nicht, dass die Vorschläge, die zum Teil auch umstritten sind, in einem Schwung umgesetzt werden“, sagt hdak-Vorsitzender Christian Schaller. „Aber jeder, der an der Via Sacra etwas macht oder baut, soll sich darüber im Klaren sein, wo er sich befindet.“

Die Ausstellung ist bis zum 22. März in der IHK zu sehen und soll anschließend auf Wanderschaft durch die Kirchengemeinden gehen.

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