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Auch Sticheleien gegen Kölner „Tatort“: Til Schweiger verteidigt seine Kritik an den „Tatort“-Kollegen

Schauspieler Til Schweiger

Schauspieler Til Schweiger

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dpa

Berlin -

Schauspieler Til Schweiger (52) verteidigt seine Kommentare über Kritiker seiner „Tatort“-Filme. „Ich habe überhaupt nichts böse gemeint“, sagte er der „Bild“-Zeitung.

Der Filmemacher wehrte sich auch gegen den Vorwurf, andere „Tatort“-Kommissare verspottet zu haben: „Aber über mich und meine Figur Nick Tschiller haben schon einige Tatort-Kollegen ungefragt Quark erzählt. Ich persönlich habe noch nie über einen Kollegen Scheiße erzählt.“ Etwas Reue zeigte er darüber, dass er Kritiker als „Trottel“ bezeichnet hatte: „Vielleicht hätte ich „Trottel“ durch „ahnungslos“ ersetzen können. Das wäre pietätvoller gewesen.“

Schweiger hatte in der Nacht zum Montag eine Art Verehrerbrief an Christian Alvart bei Facebook veröffentlicht - den Regisseur der Hamburger „Tatort“-Folgen, in denen Schweiger mitspielt. Darin sagte er unter anderem: „... andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken.“

Christian Alvart- was hast du gemacht?! Ich sage , du hast ein Stueck deutsche Fernsehgeschichte geschaffen!...

Posted by Til Schweiger on Sonntag, 3. Januar 2016


Mit Aufregung über seine öffentlichen Kommentare kann Schweiger nach eigenen Angaben gut umgehen: „Das bin ich jetzt seit 20 Jahren gewöhnt“, sagte er dem Blatt. „Wenn ich einen Baum pflanze, heißt es, er hat ein Loch in den Boden gemacht.“ (dpa)