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Nach tödlichem Unfall: Am Grab Küsse für Marvin

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In einer bewegenden Trauerfeier haben Familienangehörige, Freunde und Mitschüler Abschied von dem vor knapp zwei Wochen getöteten Marvin genommen. Auch ein 17-jähriger Beifahrer überlebte den Unfall in Porz-Eil nicht. Von
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Autounfall Porz-Eil
In Porz-Eil hat es einen tödlichen Autounfall gegeben. (Bild: dpa)
Köln

In einer bewegenden Trauerfeier haben Familienangehörige, Freunde und Mitschüler am Donnerstag Abschied von dem vor knapp zwei Wochen getöteten Marvin genommen. Der 16-Jährige war bei einem dramatischen Unfall auf der Frankfurter Straße in Porz-Eil ums Leben gekommen. Auch ein 17-jähriger Freund erlag seinen Verletzungen.

Etwa 350 Trauergäste kamen um 12 Uhr auf den Friedhof in Urbach am Mühlenweg. „Es kann ganz schnell vorbei sein“, sagt ein junge Frau, die mit anderen Frauen am Grab des 16-Jährigen steht. Es ist ihnen deutlich anzusehen, dass sie der Tod von Marvin stark mitgenommen hat. Mit gesenkten Köpfen stehen die Frauen auf dem Friedhof und reden leise über den schweren Unfall, Marvin und die Trauer der Angehörigen.

Den Tränen freien Lauf gelassen

Wenige Minuten später wird der Leichnam des 16-Jährigen vor die Kapelle gefahren - der weiße Sarg wird vor Kerzen und Kränzen aufgebahrt. Der Pastor hält vor der Halle eine kurze Ansprache - dann wird der Leichnam des Jungen zu Grabe getragen. Die Trauergäste, darunter viele Jugendliche, können ihre Tränen nicht zurückhalten. In Gedanken versunken stehen sie auf den Wegen des Friedhofes, manche umarmen sich - andere wiederum weinen bitterlich. Die Eltern von Marvin küssen einen Blumenstrauß und werfen ihn sichtlich ergriffen in das Grab.

Die Trauerfeier ist nach etwa einer halben Stunde beendet. Viele Angehörige und Freunde werden diesen Abschied wohl nie vergessen. Vor der kleinen Kirche am Mühlenweg stehen Jugendlichen in kleinen Gruppen, reden oder sitzen nachdenklich auf dem Bürgersteig. „Es ist alles so furchtbar. Ich muss nach Hause“, sagt ein junges Mädchen und verlässt Hand-in-Hand mit ihrem Freund den Friedhof.

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