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Kommentar: Meilenstein

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Bert Mark äußert sich in einem Kommentar zur Bedeutung des Coups vom Bonner SC, die Sparkasse KölnBonn als Trikotsponsor gewonnen zu haben.  Von
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Die Bedeutung dieses Coups, die Sparkasse KölnBonn als Trikotsponsor gewonnen zu haben, geht weit über die Geldsumme hinaus, die den Etat des Bonner SC um 20 bis 25 Prozent wird steigen lassen. Der noch größere Wert dieses Partners liegt in seiner Außenwirkung: Dadurch, dass die Sparkasse mit ins Boot kommt, erkennt sie die Leitlinie der BSC-Führung fast schon demonstrativ an, dass hier jetzt seriös gewirtschaftet wird. Will heißen: Dass der BSC nur das Geld ausgibt, das da ist.

Damit ist der BSC auch vom Image her von den Altlasten der Viol-Ära befreit – ein Meilenstein. Erst seit dem Jahreswechsel im Amt, haben Präsidium und Aufsichtsrat einen Durchbruch geschafft, der die Hoffnung auf eine rosige Zukunft nährt. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass Präsident Matthias Möseler (selbst erfolgreicher Unternehmer in Bonn) und Aufsichtsratsmitglied Michael Pieck (Pressesprecher der IHK Bonn Rhein-Sieg) durch ihre persönliche Integrität und berufliche Funktion die Ausstrahlung hatten, an den richtigen Türen anzuklopfen – und dann auch Einlass gewährt zu bekommen.

Dieser Drei-Jahres-Vertrag (!) mit der Sparkasse könnte zudem eine Katalysatorfunktion erlangen: Wenn andere regionale Unternehmen sich durch den Schritt des Geldinstituts ermutigt sehen, sich mit dem Thema Sponsoring beim BSC überhaupt mal zu befassen – was über Jahre fast ein Tabu in der Bonner Wirtschaft war. Sportlicher Erfolg ist auch mit dieser Perspektive nicht automatisch garantiert, aber sie könnte die Basis dafür bieten.

 

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