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Rheinsteig-Extremlauf: Dem Namen alle Ehre gemacht

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Am schnellsten im Ziel war der Ultraläufer Christian Alles aus Mannheim (Mitte).  Hinter ihm folgten Lokalmatador Torsten Schneider (r.) als Zweiter und Sebastian Brinkmann (l.).  Foto: Körbs
Einstellige Temperaturen und viel Morast: Bei wahrlich extremen äußeren Bedingungen fand am Sonntag bei der 7. Auflage des Rheinsteig-Extremlaufs von Beuel-Ramersdorf nach Bad Honnef statt.
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Bonn/Bad Honnef

Bei wahrlich extremen äußeren Bedingungen fand am Sonntag bei der 7. Auflage des Rheinsteig-Extremlaufs von Beuel-Ramersdorf nach Bad Honnef statt. Einstellige Temperaturen und Dauerregen waren für die knapp 300 Teilnehmer noch das geringere Übel. Vielmehr sorgten die Niederschläge der letzten Tage für viele matschige und morastige Abschnitte auf der 34 Kilometer langen Strecke mit 1200 Höhenmetern.

Daher war die Wahl des richtigen Schuhwerks die wichtigste Entscheidung für die Läuferinnen und Läufer. „Gefühlt entspricht die Strecke einem ganzen Marathon“, machte Veranstalter Chris Harraß deutlich. Vom Start weg ging es direkt in den Ennert und weiter über den Petersberg, Drachenfels, Breiberg, Löwenburg und Himmerich ständig rauf und runter.

Alles richtig machte Christian Alles aus Mannheim. Dem 35-jährigen Ultraläufer hat es „viel Spaß gemacht“ bei diesem Wetter zu laufen. Bereits nach wenigen Kilometern konnte er sich absetzen und lief ein einsames Rennen. Seine Zeit von 2:32:06 Stunden war am Ende umso bemerkenswerter. „Viele Bergab-Passagen waren sehr heikel“, sagte der Zweitplatzierte Lokalmatador Torsten Schneider (7G Runergy Laufteam) über die Strecke, die er aus dem Effeff kennt. Der Bonner Stadtmeister im Marathon kam in 2:34:48 Stunden, über zwei Minuten nach dem Sieger ins Ziel.

Er war bereits vor zwei Jahren zusammen mit seinem Freund und Trainingspartner Daniel Weiser (diesmal 3:14:55) auf dem äußerst anspruchsvollen Kurs durch das Siebengebirge erfolgreich. Knapp dahinter finishte Sebastian Brinkmann (LAZ Puma Rhein-Sieg, 2:35:29) als Dritter auf der Insel Grafenwerth.

Schnellste Frau wurde Carmen Otto vom Trail Team Sauerland. Die 38-jährige war durch Freunde auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und gewann bei ihrer Premiere in der guten Zeit von 3:11:11 Stunden. Damit distanzierte sie ihre Verfolgerinnen Diana Hellenbrand (Koblenz, 3:22:40) und Theresia Gehlert (Aschaffenburg, 3:23:30) mehr als deutlich. (joe)

Weitere Ergebnisse:

 

4. Torsten Trems (Central-Team, 2.40.17), 5. Holger Finkelmann (LuT Aschaffenburg, 2:47:22), 6. Thomas Wagner (Spiridon Frankfurt, 2:50:51), 7. Frank Schneider (SSG Königswinter, 2:51:31), 15. Jan Grabowski (LT Siebengebirge, 2:58:23, 1. M50), 21. Volker Brusius (3:05:12), 23. Chris Anger (beide 7G Runergy Laufteam, 3:05:43).

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