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Telekom Baskets: Fast schon ein Freundschaftsspiel

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Mit etwas mehr Einsatzzeit als sonst üblich darf sicher auch Andrej Mangold (l.) heute bei der EuroChallenge-Partie in Oldenburg rechnen. Foto:  Sascha Engst
Die Spannung steigt in der Basketball-EuroChallenge-Gruppe L: Zwei Teams können sich noch echte Hoffnungen machen, Tabellenführer Oldenburg als Gruppenzweiter ins Viertelfinale zu folgen. Eines davon sind die Telekom Baskets Bonn. Von
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Bonn

So langsam steigt die Spannung auch in der Basketball-EuroChallenge-Gruppe L: Zwei Teams können sich zwei Spieltage vor Schluss noch echte Hoffnungen machen, Tabellenführer Oldenburg als Gruppenzweiter ins Viertelfinale zu folgen. Eines davon sind die Telekom Baskets Bonn, und die müssen sich auch vor dem Spiel am Dienstag in Oldenburg (20 Uhr) noch keine allzu großen Sorgen machen.

„Unser echtes Endspiel um das Weiterkommen steigt am nächsten Dienstag gegen Minsk“, rechnet Baskets-Headcoach Michael „Mike“ Koch schon einmal auf den letzten Spieltag hoch, wenn seine Mannschaft (2:2-Siege) in siebenTagen um 19.30 Uhr Zuhause im Telekom Dome gegen das derzeitigeTabellenschlusslicht aus Weißrussland (1:3 -Siege) antreten muss. Der Gruppendritte BC Okapi Aalstar (1:3-Siege) ist so gut wie ausgeschieden, der verlorene Direktvergleich mit Bonn und das noch ausstehende Spiel in Oldenburg (4:0-Siege) lassen keine echte Chance mehr auf ein Weiterkommen, selbst wenn die Belgier heute Abend Minsk schlagen sollten. Dann hätte Bonn sogar die Chance, sich mit einem Sieg in Oldenburg vorzeitig für die als „best-of-three“ angesetzte Runde der besten Acht zu qualifizieren.

Diese Option hat auch Koch in seinem Fokus, der das Hauptaugenmerk diese Woche aber auf das Berlin-Heimspiel am kommenden Sonntag legt: „Wir haben unsere Terminplanung bewusst so gesteuert, dass uns für die Ligaspiele immer mehr Tage der Vorbereitung verbleiben als für die EuroChallenge. Wir müssen für Oldenburg jetzt schauen, was mit ein, zwei Tagen Training und Analyse möglich ist.“

Zweimal trafen die Baskets im bisherigen Saisonverlauf auf ihren Gegner von der Hunte, dem begeisternden 90:57 in der Liga folgte vor vier Wochen das ernüchternde 65:82 im Hinspiel der aktuellen Gruppenphase. Dieses Ergebnis lässt dann auch kaum noch theoretische Bonner Hoffnungen auf Platz eins in der Zwischenrunden-Gruppe L, denn dafür müssten die Baskets heute mit mehr als 17 Punkten gewinnen und auch am letzten Spieltag auf einen eigenen Sieg und eine Oldenburger Niederlage setzen.

„Aufgrund der Tabellenkonstellation hat das Spiel schon fast den Charakter eines Freundschaftsspieles. Sollten wir aber die Chance haben, heute zu punkten, werden wir das zu nutzen wissen“, will sich Koch nicht in die Karten schauen lassen, wie er gegen den Deutschen Meister von 2009 taktisch agieren will. Geplant ist aber zunächst eine möglichst große Rotation aller Spieler, um die Spielminuten für alle schonend zu verteilen. So war auch Nachwuchsspieler Florian Koch mit an Bord, als sich der Baskets-Tross gestern Nachmittag per Bus auf die A1 Richtung Norddeutschland begab. Unmittelbar nach Spielende geht es heute Abend zurück in heimische Gefilde.

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