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Bauprojekt: Die Stadt Wiehl regelt den Verkehr

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Der Jokneam-Platz am Wiehler Bahnhof wird Verkehrsknotenpunkt, wenn Ende des Jahres Bahnübergang, Verbindungsstraße und der neue Zentrale Omnibusbahnhof fertig sind.  Foto: Krempin
Zwölf Jahre ist es her, dass in Wiehl die Idee aufkam, die Bahnhofsstraße zu verlängern. Die direkte Anbindung an die Umgehungsstraße soll den Verkehrsabfluss verbessern.  Von
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Reiner Thies

Zwölf Jahre ist es her, dass in Wiehl die Idee aufkam, die Bahnhofsstraße zu verlängern. Die direkte Anbindung an die Umgehungsstraße soll den Verkehrsabfluss verbessern. Nach langem politischem Streit, juristischem Tauziehen mit den Bahnbetreibern und einem umständlichen Genehmigungsverfahren soll der Plan nun endlich in die Tat umgesetzt werden.

Zudem wird der Busbahnhof umgestaltet. Doch nicht nur am Wiehler Bahnhof werden in dieser Woche Bäume gefällt. In Bielstein schafft die Stadt die Voraussetzungen für ein zweites epochales Städtebauvorhaben: Im Zuge des „Integrierten Handlungskonzepts“ erfährt der Busbahnhof eine Komplett

erneuerung, die ihn vom schmuddeligen Hinterhof in einen attraktiven Treffpunkt verwandeln soll. Wenn man alle drei Projekte zusammennimmt, also die Bahnquerung und beide Busbahnhöfe, investiert die Stadt mehr als vier Millionen Euro in die Regelung des Verkehrs.

Der Zeitplan, den die Stadt und das Oberwiehler Planungsbüro Donner & Marenbach ausgearbeitet haben, sieht vor, dass die Bauarbeiter Anfang April an beiden Großbaustellen loslegen und Mitte November fertig werden.

In Wiehl wird zunächst der neue Bahnsteig angelegt und die Verbindungsstraße ausgebaut. Ab Mai wird der neue Bahnübergang hergestellt und der Busbahnhof umgestaltet. Wenn im September der Übergang freigegeben wird, verlagern sich die Arbeiten auf den alten Bahnübergang an der Homburger Straße, der nach einem Umbau nur noch für Fußgänger passierbar ist.

In Bielstein müssen die Schlanderser Straße und die Dreibholzer Straße für den Autoverkehr gesperrt werden, nur Busse und Lieferfahrzeuge dürfen durch, alle anderen werden über die Umgehung und die Bielsteiner Straße umgeleitet. Ab Mitte Mai wird der neue Kreisverkehrsplatz an der Einmündung der Dreibholzer Straße angelegt. Im Oktober möchten die Bauplaner bereits auf dem „Schlanderser Platz“ mit dem Aufbau der neuen Bushäuschen, der Bepflanzung und anderen Feinarbeiten beginnen.

Nähere Fragen wollen die Verantwortlichen bei einer Bürgerversammlung Anfang März in der Bielsteiner Burg beantworten. Auch sonst will die Stadt Bürger und Vereine intensiv beteiligen, sei es bei der Gestaltung des Kreisverkehrs, sei es beim großen Abschlussfest im Herbst.

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