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Gummersbacher Pfarrer: Audienz bei Papst Benedikt XVI.

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Etwa eine Minute dauerte Finks Begegnung mit dem Papst. Benedikt habe einen festen Händedruck und einen zielgerichteten Blick, stellte der Pfarrer fest. Foto: privat
Als einen Moment, den „man sein Leben lang nicht vergisst“, beschreibt Norbert Fink die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. im Vatikan. „Für mich hat sich damit ein Traum erfüllt“, sagt der Gummersbacher Pfarrerüber die einminütige Audienz. Von
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Gummersbach/Rom

Als einen Moment, den „man sein Leben lang nicht vergisst“, beschreibt Norbert Fink die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. im Vatikan. „Für mich hat sich damit ein Traum erfüllt“, sagt der Gummersbacher Pfarrer und Kreisjugendseelsorger über die einminütige Audienz beim Oberhaupt der Katholischen Kirche Anfang Januar.

Fünf Tage zuvor war Fink gemeinsam mit 80 Jugendlichen aus Oberberg und Wuppertal auf die Reise nach Rom aufgebrochen. Zehntausende nahmen in der Ewigen Stadt an dem 35. Europäischen Taizé-Jugendtreffen teil. Ende Dezember wurde gemeinsam mit dem Papst auf dem Petersplatz gebetet. 45 000 junge Menschen hatten sich dort versammelt, trotz der Masse habe eine andächtige Stille geherrscht, berichtet Fink.

Mit rund 30 Personen, darunter sein Bruder Daniel als Vertreter der Jugend, hatte Norbert Fink schließlich die Gelegenheit zu einer persönlichen Begegnung mit dem Papst in dessen Audienzhalle. Aufmerksam und zielgerichtet sei der Blick Benedikts gewesen und sein Händedruck fest. „Das Besondere war, dass er seine Besucher mit beiden Händen begrüßte. Für mich ist das ein Zeichen von Warmherzigkeit und Offenheit, denn mit dieser Geste liefert er sich seinem Gegenüber auch ein Stück weit aus“, fasst der Gummersbacher seine intensiven Eindrücke vom ersten Augenblick der Begegnung zusammen.

Fink dagegen hatte nur eine Hand frei, denn in der linken hielt er den Kalender „Youcat“ für 2013. Unter seiner Federführung war der peppig aufgemachte Begleiter für junge Leute durch das Kirchenjahr in einer Auflage von 12 000 Exemplaren erschienen und bereits im November restlos vergriffen. Mit den Worten „Da haben Sie gute Arbeit geleistet, weiter so“, habe sich der sichtlich erfreute Papst bei ihm für das Geschenk bedankt, berichtet der Pfarrer.

Die Arbeiten an dem Kalender für 2014 hat Fink längst aufgenommen. Er baut dabei wie im Vorjahr auf die tatkräftige Unterstützung vieler Jugend

licher. „Ich bin sehr dankbar, wenn diese mir noch Bilder und Ideen für den nächsten Kalender zukommen lassen“, sagt Fink trotz des nahenden Redaktionsschlusses Ende Januar. Mitte März geht die Ausgabe in den Druck. Bereits im Juni soll sie im Handel zu bekommen sein. Aus der Resonanz des Vorjahres habe der Verlag seine Lehren gezogen, so Fink. „Die Auflage wird auf 17 000 Stück erhöht.“

Und vielleicht gibt es am Ende als Belohnung die dritte persönliche Begegnung mit dem Heiligen Vater. Zum ersten Mal habe er den heutigen Papst vor zwölf Jahren getroffen als dieser noch Kardinal gewesen sei, erinnert sich Norbert Fink.

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