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Gaza-Konflikt: Deutschland erhöht Hilfe für Gazastreifen

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Am Mittwochabend sind noch fünf Raketen auf Israel abgefeuert worden. Danach trat Waffenruhe ein. Foto: dpa
Zur Unterstützung der Waffenruhe im Gazastreifen stockt Deutschland seine Hilfe für die dortige Bevölkerung auf. In der vergangenen Nacht hat es erstmals keine Angriffe mehr auf Israel und in Gaza gegeben.
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Tel Aviv/Berlin

Zur Unterstützung der Waffenruhe im Gazastreifen stockt Deutschland seine Hilfe für die dortige Bevölkerung auf. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte am Donnerstag in Berlin vor dem Auswärtigen Ausschuss des Bundestags weitere 1,5 Millionen Euro zu. Das Geld soll zur medizinischen Notversorgung verwendet werden. Insgesamt summiert sich die humanitäre Hilfe aus Deutschland damit auf 7,3 Millionen Euro.

Westerwelle begrüßte zugleich, dass die Waffenruhe zwischen Israelis und radikalen Palästinensern aus dem Gazastreifen über Nacht Bestand hatte. „Ein erster Schritt ist getan. Weitere müssen folgen, damit in einer weiter angespannten Situation nun ein dauerhafter Waffenstillstand erreicht werden kann.“ Dazu müssten die Menschen im Gazastreifen auch eine „echte Lebensperspektive“ bekommen.

Viele Schulen blieben noch geschlossen

Die Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas hat zunächst gehalten. Eine Armeesprecherin in Tel Aviv sagte am Donnerstag, seit Mitternacht habe es keine Raketenangriffe mehr auf israelische Städte gegeben. Auch Israels Luftwaffe habe keine Ziele im Gazastreifen angegriffen. Am Mittwochabend seien noch nach offiziellem Beginn der Waffenruhe fünf Raketen auf Israel abgefeuert worden. Die Schulen im Umkreis von bis zu 40 Kilometern Entfernung vom Gazastreifen blieben am Donnerstag noch geschlossen. Die Armee rief die Bevölkerung dazu auf, weiterhin wachsam zu sein.

Israel hat in der Nacht zum Donnerstag im Westjordanland 55 mutmaßliche Mitglieder radikaler Palästinenserorganisationen festgenommen. Die Armee teilte mit, unter den Festgenommenen seien mehrere ranghohe Mitglieder von Terrorgruppen.
Hintergrund der Aktion seien „die jüngsten terroristischen und gewaltsamen Aktivitäten“ im Westjordanland. Während der israelischen Militäroperation im Gazastreifen war es im Westjordanland zu gewalttätigen Protesten gekommen, bei denen zwei Palästinenser getötet wurden. (dpa)

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