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Waffenlobby nach Amoklauf: NRA will Schulen mit Waffen schützen

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Gegner der Waffenlobby machen mobil.Foto: dpa
Die US-Waffenlobby hat sich nach dem verheerenden Amoklauf in Newton zu Wort gemeldet mit dem Vorschlag, künftig bewaffnete Wächter an Schulen zu postieren. Strengere Waffengesetze werden von der NRA abgelehnt.
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Washington

Die US-Waffenlobby tritt nach dem Amoklauf an einer Grundschule mit 27 Toten für einen bewaffneten Schutz von Schulen ein. Bewaffnete Polizisten und bewaffnete Wächter sollten in jeder Schule in den USA Dienst tun, forderte der Vizechef der mächtigen National Rifle Association NRA, Wayne LaPierre, am Freitag in Washington. Die NRA sei bereit, beim Training für entsprechende Programme zum Schutz von Schulkindern mitzuhelfen.

LaPierre wandte sich gegen strengere Gesetze zum Erwerb von Schusswaffen in den USA. Solche Gesetze würden nichts bringen. Wörtlich sagte er: „Der einzige Weg, einen schlechten Typen mit einer Kanone zu stoppen, ist ein guter Typ mit einer Kanone.“#video[1]
Bei dem Presseauftritt, wo Journalisten keine Fragen stellen durften, kam es zu einem Zwischenfall. Ein Mann hielt ein Spruchband mit den Worten „Die NRA tötet unsere Kinder“ vor den Sprecher. Andere Demonstranten riefen: „Die NRA hat Blut an den Händen... Stoppt jetzt den Verkauf von Sturmgewehren.“ (dpa)

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