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Ticker zum Nachlesen: TV-Journalistin während Live-Sendung in Köln begrapscht

Die belgische Reporterin Esmeralda Labye bei ihrer Live-Schalte vom Alter Markt.

Die belgische Reporterin Esmeralda Labye bei ihrer Live-Schalte vom Alter Markt.

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Screenshot RTBF

Köln -

Weiberfastnacht ist geschafft! Den aufregenden Tag zum Nachlesen gibt es hier:


+++ Nach der ersten Zwischenbilanz vom Nachmittag ist die Zahl der Festnahmen bis Freitagmorgen auf 181 angestiegen. Bislang wurden bei der Polizei Köln 23 Taschendiebstähle, 143 Körperverletzungen und sechs Raubstraftaten angezeigt.

Darüber hinaus kam es zu 18 angezeigten Sexualdelikten. Insgesamt nahm die Polizei Köln 224 Anzeigen auf.

+++ 18:50 Uhr: Die Diskothek Triple A am Rudolfplatz ist am Abend teilweise geräumt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Dort sollte nach Angaben von Zeugen Pfefferspray versprüht worden sein. Die Feuerwehr kontrollierte die Räume des Clubs, konnte aber zunächst nichts mehr feststellen. Drei Besucher der Disko wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. „Wir ermitteln noch die Hintergründe“, sagte ein Polizeisprecher.

+++ 18:15 Uhr: Bis zum Abend meldet die Polizei bisher sechs sexuelle Übergriffe. In einem Fall berührten zwei noch unbekannte Täter während einer TV-Live-Übertragung am Alter Markt eine 42-jährige belgische Journalistin unsittlich.

Bisher konnten die Männer nicht gefasst werden. „Es gibt jedoch Fotos von den Personen“, sagte eine Polizeisprecherin der Rundschau. Außerdem soll einer Frau durch einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes der Einlass zu einer Veranstaltung gegen die Zahlung von 25 Euro oder einen Kuss angeboten worden sein. In den weiteren Fällen wurden Frauen unsittlich berührt oder auf sexueller Basis beleidigt.

Drei Frauen im Hauptbahnhof waren die „Bützjer“ im jecken Treiben überhaupt nicht recht und sie gingen nach den Küsschen zur Bundespolizei. Die Frauen erstatteten Anzeige wegen sexueller Belästigung, teilte der Präsident der Bundespolizeiinspektion St. Augustin mit.

+++ Das Wetter spielt heute einfach nicht mit. So wenig Jecke wie fast noch nie an Weiberfastnacht sind auf Kölns Straßen unterwegs. Und die Aussichten? Sind auch nicht viel besser. Mindestens bis zum Rosenmontag gibt es fast überall in Deutschland immer wieder Schauer, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach mitteilte. In den Karnevalshochburgen am Rhein kann es starke bis stürmische Böen geben. Immerhin: Es bleibt mild.

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+++ Um 16.50 Uhr meldet die Polizei: Aktuell für den Fahrzeugverkehr gesperrt sind: Hohenstaufenring, Teile des Barbarossaplatzes, Zülpicher Str., Roonstr., Heinsbergstr., Dasselstr. und Moselstr. Die Bahnen der KVB können die Ringe befahren.

+++ Die erste Bilanz zur Weiberfastnacht in Köln: Bis jetzt ist die Lage immer noch ruhig. Stadtdirektor Guido Kahlen: „Gott sei dank bisher keine besonderen Vorkommnisse“. Von 7 Uhr bis 14:30 Uhr wurden 173 Rettungsdiensteinsätze gemeldet. Genauso viele wie im vergangenen Jahr, aber deutlich mehr als an normalen Tagen. Die Unfallhilfsstellen leisteten in diesem Zeitraum 34-mal Erste Hilfe. Die Feuerwehr rückte 23-mal zu Einsätzen aus. 2015 war es 21-mal.

Am Bootshaus in Sürth war am Nachmittag eine Frau in den Rhein gestürzt. Glücklicherweise konnte sie von alarmierten Einsatzkräften und einer Zeugin aus dem Wasser gerettet werden. „Die Hintergründe sind noch völlig unklar“, sagte eine Polizeisprecherin. Mit Unterkühlungen musste die Frau ärztlich versorgt werden.

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