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14. September: Frühstart des Marathons überrascht Läufer

Köln-Marathon

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Belibasakis

Köln -

Im Grunde war es reine Formsache, doch nun ist die Strecke für den diesjährigen Marathon am 14. September offiziell genehmigt. Polizei und Feuerwehr gaben in einer Sitzung ihre Zustimmung. Start ist wiederum vor dem Deutzer Bahnhof, der Zieleinlauf nahe dem Dom in der Komödienstraße. Erstmals in der Geschichte der Kölner Laufveranstaltung bleibt die Strecke im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend unverändert.

Geändert hat sich allerdings der Zeitpunkt der Austragung. Von Mitte Oktober ist die Veranstaltung einen Monat vorverlegt worden, weil das Staatenhaus nicht mehr für die parallel stattfindende Lauf-Messe genutzt werden kann. Stattdessen zieht die Veranstaltung in die Lanxess-Arena um, erstmals wird die „Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH“ selbst als Organisator auftreten.

Gut zwei Monate vor dem Marathon stoßen die Veranstalter noch immer auf Läufer, die vom Veranstaltungstermin überrascht sind. „Es braucht offenbar einige Zeit, bis die Neuerung durchgesickert ist“, sagt Marathon-Sprecher Jan Broniecki. Für die unterschiedlichen Wettbewerbe haben sich bereits 15 500 Sportler angemeldet, davon 8700 für den Halbmarathon und 4500 für den Marathon, dies entspreche dem Vorjahresniveau.

Vor allem die Königsdisziplin über 42,1 Kilometer soll im Blickpunkt stehen. Die Startzeit wurde auf 10 Uhr vorverlegt, um die Athleten nicht zu großer Hitze auszusetzen, die ja Mitte September durchaus herrschen kann. Vom Leichtathletikverband gibt es zudem die Empfehlung, Marathonläufe in den Sommermonaten spätestens um 10 Uhr zu starten. „Viele Läufer möchten früh auf die Strecke, weil das vom Biorhythmus her besser passt“, weiß Broniecki. Bislang fiel der Startschuss für den Marathon immer erst um 11.30 Uhr.

Möglich ist die vorverlegte Startzeit nur deshalb, weil erstmals kein Inline-Marathon mehr veranstaltet wird. Zuletzt waren die Anmeldezahlen zurückgegangen, zudem hatten viele Fahrer voriges Jahr die ihrer Ansicht nach zu kurvige und gefährliche Strecke kritisiert. „Wir haben uns mit der Entscheidung sehr schwergetan, der logistische Aufwand ließ sich jedoch nicht mehr rechtfertigen, weil Kopfsteinpflaster-Passagen geteert werden mussten und Schienen mit Seilen ausgelegt worden sind“, erklärt Broniecki.

Auf dem letzten Kilometer sollen Passanten dieses Mal leichter die eingezäunte Strecke überqueren können. Hierfür wird am Wallrafplatz eine zweite Fußgängerbrücke über die Strecke errichtet. Im Zielbereich werden die Medaillen für alle Läufer erst hinter der Tunisstraße überreicht werden, um Rettungsfahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen. Im Ziel soll das Rennen auf Großbildleinwänden übertragen werden.

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