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Antrag Kölner CDU und Grüne: Neue Suche nach einem Standort für den Kölner Großmarkt

Symbolbild.

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dpa

Köln -

Nach langen Auseinandersetzungen um den Standort des Großmarktes, beziehungsweise eines Frischezentrums, haben CDU und Grüne jetzt einen gemeinsamen Antrag für die nächste Ratssitzung formuliert. Danach soll bis September nach einem Standort in der Region gesucht werden. Sollte die Stadt fündig werden, soll mit der entsprechenden Kommune gemeinsam geplant werden. Führt die Suche nicht zum Erfolg, soll offenbar an Marsdorf festgehalten werden.

Zwischen den Jahren 2000 und 2007 waren zehn Standorte für einen Großmarkt untersucht worden, daraus war Marsdorf ausgewählt worden. Das ÖPP-Projekt (öffentlich private Partnerschaft), das das Wirtschaftsdezernat vorgeschlagen hatte, fand schon vor Monaten keine Mehrheit und führte zunächst zu einem Stillstand bei diesem Projekt. Es wird nicht weiter verfolgt. Bei einem solchen Modell bliebe die Stadt Besitzer des Marktes, gebaut und unterhalten würde er von einem privaten Unternehmer.

Frischemarkt soll von Stadt errichtet und bewirtschaftet werden

Der schwarz-grüne Antrag sieht vorrangig die Suche in der Region vor, gleichzeitig soll die Planung am Standort Marsdorf fortgesetzt werden. Die Gebäudewirtschaft soll „eine konzeptionelle Planung einschließlich Kostenkalkulation erstellen“. Der nächste Schritt soll dann mit den „Frischemarkt-Akteuren“ abgestimmt werden. Der Markt soll von der Stadt errichtet und bewirtschaftet werden. Für das Frischezentrum sollen verschiedene Betriebsformen geprüft und dargestellt werden. Dabei soll der städtische Einfluss sichergestellt sein.

Und: „Die Verwaltung soll für die weitere Umsetzung des Frischemarkt-Projekts einen Zeit-/Maßnahmenplan erstellen, der mit der Planung der ,Parkstadt Süd’ abzustimmen ist. In diesem Rahmen ist auch zu prüfen, inwieweit noch Investitionen im derzeitigen Großmarkt zur Aufrechterhaltung des Betriebs für die restliche Nutzungszeit erforderlich sind.“