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Kölner Karneval auf CNN: Internationale Medien berichten an Weiberfastnacht

Köln -

Nach den Silvester-Übergriffen am Hauptbahnhof steht die Kölner Polizei international im Fokus. Zum Karnevalsstart haben sich nun Fernseh-Teams aus der ganzen Welt angemeldet. „Das Interesse war noch nie noch groß“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Baldes, der schon viele Großeinsätze für die Kölner Polizei bewältigt hat. Zu Weiberfastnacht haben sich Fernseh- und Rundfunkstationen aus aller Welt zum Besuch in der Domstadt angemeldet. CNN hat Reporter nach Köln geschickt und wird ausführlich berichten, angemeldet haben sich außerdem TV-Stationen aus Dänemark, Finnland oder Norwegen, genauso wie das Schweizer Fernsehen oder Radio France.

Auch australische Journalisten sind in der Stadt, interviewen den Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft Ulrich Bremer, berichteten über die Übergriffe an Silvester und über Weiberfastnacht. „In diesem Jahr hat Köln weltweite Bedeutung an Weiberfastnacht“, ergänzte der Behördensprecher. Mit elf Pressesprechern ist die Polizei im Einsatz, um alle Interviewfragen bewältigen zu können. Normalerweise steht an Weiberfastnacht ein Beamter oder eine Beamtin der Pressestelle den Journalisten Rede und Antwort.

Die Polizei setzt in diesem Jahr an Weiberfastnacht fast 2500 Beamte ein, mehr als dreimal so viele wie im Vorjahr. Das sagte ein Polizeisprecher der Rundschau. Im Jahr 2015 waren 750 Polizisten im Einsatz. Die Verstärkung kommt überwiegend aus anderen Bundesländern. Das Sicherheitskonzept werden Polizei, Stadt, Bundespolizei oder das Festkomitee am Montag im Detail vorstellen. Unterdessen sind bei der Polizei 1016 Strafanzeigen eingegangen, darunter 433 mit sexuellem Hintergrund.


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