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Marode Infrastruktur: OB: Wirtschaft soll Brücken finanzieren

Die Severinsbrücke in Köln

Die Severinsbrücke in Köln

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Thilo Schmülgen

Köln -

Oberbürgermeister Jürgen Roters hat sich beim Neujahrsempfang der Deutschen Bank dafür ausgesprochen, dass sich auch die Privatwirtschaft an der Sanierung der Verkehrsinfrastruktur beteiligt. Wie berichtet hatte Verkehrsminister Alexander Dobrindt am Dienstag vorgeschlagen, Versicherungen oder Pensionsfonds könnten in diesem Bereich investieren und im Gegenzug Einnahmen aus der Lkw-Maut erhalten. Er werde sich schon in Kürze mit Kölner Unternehmen zusammensetzen, kündigte Roters gestern an. 7,2 Milliarden Euro benötige die Stadt für Instandsetzungsarbeiten, aber in den nächsten vier Jahren stünden nur fünf Milliarden zur Verfügung.

Zuvor hatte Matthias Buck, der seit einem Jahr Sprecher der Geschäftsleitung der Deutschen Bank in Köln ist, eine positive Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahrs gezogen: Vor gut 300 Zuhörern sagte der Zwei-Meter-Mann, aus dem Badischen, 2014 sei die Zahl der Geschäftskunden gewachsen.

Allein am Andreaskloster würden 30 000 der rund 180 000 Kölner Kunden betreut, 500 000 in der Region. Mehr als 1000 Mitarbeiter in 43 Filialen hat die Bank im Raum Köln, Bonn, Aachen.

Für Stephan Leithner, Vorstand der Deutschen Bank, sind die USA die Wirtschaftslokomotive. Er verteidigte die Verzinsung von Guthaben und berichtete vom Ausbau der Vermögensverwaltung bei der Deutschen Bank, die in Köln auf jeden Fall eine Universalbank bleibe. (mfr)


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