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Nach Belästigungen in der Silvesternacht: Kölner Polizei hat eine Ermittlungsgruppe gegründet

Viele Täter nutzen den Kölner Silvester-Trubel, um ihre Opfer auszurauben.

Viele Täter nutzen den Kölner Silvester-Trubel, um ihre Opfer auszurauben.

Foto:

Hanano

Im Laufe des Neujahrstages erhielt die Kölner Polizei Kenntnis über verschiedene Vorfälle, bei denen Frauen an Silvester Opfer von Übergriffen geworden sind (wir berichteten). In der Silvesternacht nutzten Tätergruppen das Getümmel rund um den Dom und begangen Straftaten. Die Polizei Köln hat nun eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Fälle eingerichtet. Zur Arbeit der Ermittler gehört unter anderem die Auswertung umfangreicher Videoaufnahmen.

Bei der Polizei Köln und der Bundespolizei erstatteten bis zum jetzigen Zeitpunkt knapp 30 Betroffene Anzeige und schilderten in diesen Fällen die gleiche Vorgehensweise der Täter. Die Geschädigten befanden sich während der Neujahrsfeier rund um den Dom und auf dem Bahnhofsvorplatz, als mehrere Männer sie umzingelten. Die Größe der Tätergruppen variierte von zwei bis zu 20 Personen.

Suche nach weiteren Geschädigten

Die Verdächtigen versuchten durch gezieltes Anfassen der Frauen von der eigentlichen Tat abzulenken – dem Diebstahl von Wertgegenständen. Insbesondere Geldbörsen und Handys wurden entwendet. In einigen Fällen gingen die Männer jedoch weiter. Nach Zeugenaussagen sollen einer jungen Frau sogar die Strumpfhose und die Unterhose ausgezogen worden sein.

Weitere Geschädigte, die sich in der Silvesternacht am Bahnhofsvorplatz und um den Dom in der Zeit zwischen Mitternacht und vier Uhr aufgehalten haben und noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise an Telefon 0221/ 229-0. (ots)


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