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Neuer Kölner Erzbischof: Kardinal Woelki ist eingezogen

Umzugshelfer beim Kardinal: Rechts der künftige Erzbischof Rainer Maria Woelki. (Foto: Meisenberg)

Umzugshelfer beim Kardinal: Rechts der künftige Erzbischof Rainer Maria Woelki. (Foto: Meisenberg)

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Guenther Meisenberg

Köln -

Mit Hilfe zweier Lastwagen und Möbelpackern der Umzugsfirma "Gebr. Roggendorf Euromovers - European Mover Partnership" ist der künftige Erzbischof am Montag in Köln eingezogen. Ab dem frühen Morgen wurden seine Möbel per Umzugsaufzug in den ersten Stock des Erzbischöflichen Palais gehievt. Und so fanden in der 160 Quadratmeter großen Wohnung der Ficus Benjamini und das Bügelbrett, die Garderobe und das Gästebett, das Plumeau und diverse Möbel Platz. Rainer Maria Kardinal Woelki wurde kurzzeitig vor seinem neuen Domizil mit dem Handy telefonierend gesichtet.

Am Samstag wird der neue Kölner Erzbischof im Dom in sein Amt eingeführt. Der gebürtige Kölner plant, zu Fuß zum Pontifikalamt zu kommen, das um 10.30 Uhr beginnt.

Ein ganz persönliches Geschenk wird die Kölner Dommusik dem neuen Erzbischof machen: die Vertonung seines Wahlspruchs "Nos sumus testes" ("Wir sind Zeugen"). Dabei handelt es sich um eine Auftragskomposition von Klaus Wallrath, Kirchenmusiker in St. Margareta, Düsseldorf-Gerresheim, die bei der Einführung uraufgeführt wird. Es ist ein Werk für vier Chöre, Bläser und Orgel, das sich Domkapellmeister Eberhard Metternich so gewünscht hatte. Während des Pontifikalamtes werden 300 Sänger der Dom-Chöre zu hören sein. "Der Hymnus von Wallrath, dem dabei eine zentrale Bedeutung zukommt und der etwa fünf Minuten dauert, soll zum Einzug der festlichen Prozession gesungen werden", heißt es. (hap)


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