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Pakistaner und Syrer verletzt: Polizei ermittelt nach Angriffen auf Ausländer

Polizisten in Köln

Polizisten in Köln

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dpa

Köln -

Nach den Angriffen auf Ausländer in der Kölner Innenstadt ermittelt die Polizei die Hintergründe der Taten. Die Ermittlungen seien auch in der Nacht fortgesetzt worden, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei am Montag der Deutschen Presse-Agentur. So werde eine Vielzahl von Personalien ausgewertet. Ob die Angriffe einen fremdenfeindlichen Hintergrund hatten und direkt mit den Geschehnissen der Silvesternacht in Köln zusammenhängen, wird laut dem Polizeisprecher weiter geprüft.

Der erste Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 18.40 Uhr. Eine Gruppe von etwa 20 Menschen ging in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofes auf sechs Pakistaner los. Zwei von ihnen mussten nach den Angriffen ins Krankenhaus gebracht werden.

Rund zwanzig Minuten später kam es nicht weit entfernt zu einer zweiten Attacke: Fünf Täter griffen einen Mann aus Frechen mit syrischer Staatsangehörigkeit an. Der 39-Jährige wurde verletzt, musste aber nicht ärztlich behandelt werden.

Ermittelt wird nun wegen schwerer Körperverletzung. Ob es zwischen den Taten eine Verbindung gibt, war zunächst offen.

Nach Informationen des Kölner „Express“ hatten sich Rocker, Hooligans und Türsteher über Facebook verabredet, „um in der Innenstadt „auf Menschenjagd“ zu gehen“. Ob zwischen dem Aufruf und den Angriffen ein Zusammenhang besteht, war zunächst unklar. (dpa)


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