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Rheinauhafen: Letzter Baustein am Hafendock

Mit  dem Gebäudekomplex „Dock 6-10“
wird die letzte Lücke im Rheinauhafen geschlossen.

Mit  dem Gebäudekomplex „Dock 6-10“

wird die letzte Lücke im Rheinauhafen geschlossen.

Foto:

Hanano

Köln -

Mit „Dock 6-10“, dem letzten Baustein in der Entwicklung des neuen Stadtquartiers, verabschiedet sich Ortwin Gönner, der Geschäftsführer der städtischen Projektentwicklungsgesellschaften „Moderne Stadt“ und „Modernes Köln“, nach 15 Jahren nun in den Ruhestand. Viele Jahre hat er mit Investoren, Architekten, Planern, nicht zuletzt mit Politik und Verwaltung um die beste Lösung gerungen. Beim gestrigen Richtfest im Neubau am Yachthafen blickte der 67-Jährige zufrieden auf das (fast) fertige Werk, dessen Werden er von der Aufstellung des Bebauungsplans bis zum jetzigen Lückenschluss nördlich der Kranhäuser begleitet hat.

Das 110 Meter lange „Dock“ gliedert sich in drei Teile: ein Bürogebäude und zwei Wohn- und Geschäftshäuser. Neben 4000 Quadratmetern Gewerbefläche für Büro und Handel im nördlichen Gebäudeteil, entstehen südlich 15 exklusive Stadt- und Penthaus-Wohnungen mit einer Größe zwischen 124 und 230 Quadratmetern. 40 Prozent der Wohnungen sind zu Preisen zwischen 5300 und 6000 Euro pro Quadratmeter verkauft. Eine der zwei Gewerbeeinheiten hat ein Zahnarzt für seine Praxis erworben, die andere (220 Quadratmeter) steht noch zum Verkauf. Zu mieten sind insgesamt 4000 Quadratmeter Bürofläche.

Elf Jahre liegen zwischen dem ersten Spatenstich für das Kap am Südkai, dem Pionier unter den neuen Büro- und Wohngebäuden in Kölns Edelquartier, und dem Richtfest des „Dock 6-10“. „Das ist für ein solches Projekt eigentlich überhaupt keine Zeit“, meinte Gönner gestern. Für ihn beginnt Ende des Monats nun eine neue Zeitrechnung – und wer ihn kennt, kann nicht glauben, dass der „Macher im Hintergrund“ nun die Füße hochlegt. Die Entwicklungsgesellschaften sieht er bei seinen zwei Mitstreitern in der Geschäftsführung, bei Ursula van Holt und beim ehemaligen städtischen Baudezernenten Bernd Streitberger, in guten Händen.


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