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Werbung: Wartehäuschen müssen abgebaut werden

Wartehäuschen vor Haltestellen

Wartehäuschen vor Haltestellen

Foto:

Gauger

Köln -

Im Zusammenhang mit der Neuvergabe der Werberechte im Stadtgebiet, die die Stadtwerke im Auftrag der Stadt ausschreiben, fand gestern ein internes Treffen statt. Dort wurde der Vorschlag gemacht, einen Teil der bestehenden 1287 Wartehäuschen an Haltestellen zu belassen, an denen derzeit auch geworben wird. Das sei aus Wettbewerbsgründen nicht möglich, hieß es aber. Alle bestehenden Fahrgastunterstände, die den Werbefirmen JCDecaux oder Ströer gehören, müssten abgebaut werden. Der künftige Vertragspartner darf dann sogar 1500 aufstellen mit einer Option für weitere 50.

„Sukzessiver Austausch“

Klaus Wagner, Geschäftsführer der Kölner Außenwerbung (KAW), die das Geschäft in Köln für Ströer durchführt, sagte, man gehe davon aus, dass der Abbau nach dem 31. Dezember 2014 erfolgen wird. Dann läuft der jetzige Vertrag aus. „Wir rechnen 2015 mit einem sukzessiven Austausch, um die damit verbundenen Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten“, so Wagner.

Die Rechte werden ab 2015 für 15 Jahre neu vergeben. Die Verwaltung hat ein neues Konzept entwickelt, das die Qualität der Werbeflächen verbessern und der Stadt eine zufriedenstellende Einnahme verschaffen soll. Aus Wettbewerbsgründen müssen alle Werbeträger, die den Firmen Ströer oder JCDecaux gehören, die sich derzeit die Werberechte teilen, abgebaut werden, wenn ihr Vertrag endet. Dazu gehören etwa über 500 Stadtinfotafeln, 609 geklebte oder 168 hinterleuchtete Großflächen. Derjenige, der den Zuschlag ab 2015 bekommt, baut neue Werbeflächen auf.


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