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Kölnische Rundschau | „Fußballvereine gegen Rechts“: SV Nierfeld engagiert sich gegen Rassismus
19. November 2012
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„Fußballvereine gegen Rechts“: SV Nierfeld engagiert sich gegen Rassismus

Nierfeld -

Der SV Nierfeld engagiert sich gegen Gewalt und Rassismus. „Auf dem Sportplatz hat Gewalt nichts zu suchen und Rassismus schon gar nicht. Jeder Mensch hat das Recht, sich frei zu entfalten, gleich welcher Hautfarbe“, so Geschäftsführer Dr. Norbert Toporowsky auf dem Sportplatz in Müsgesauel.

Zum äußeren Zeichen der Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ montierten Mitglieder des Vorstands, Mädchen der Fußballdamenmannschaft und Vertreter der Seniorenspieler ein Schild mit der Aufschrift „Vier Schrauben für Zivilcourage“.

Bürgermeister Udo Meister, der die Aktion unterstützte, sagte, er habe sich schon zu seiner Studentenzeit stark gemacht gegen Gewalt und Rassismus. Vorsitzender Karl-Heinz Büser: „Bei uns ist jeder Mensch willkommen, jeder Sportler, jeder Zuschauer und jeder Fan, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Geschlecht. Wir begegnen jedem Einzelnen mit Respekt. Gewalt und Rassismus haben in der Kloska-Arena nichts zu suchen.“

„Fußballvereine gegen Rechts“ ist eine Initiative für Integration und gegen Rechtsextremismus im Fußball. Gegründet wurde die Initiative 2002 nach rechtsradikalen Übergriffen auf eine C-Jugendmannschaft des FC Niederau 08 mit ihrem damaligen Betreuer Jo Eckert.