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Euskirchener Kinderzug: Jecke brachten den Urwald nach Euskirchen

Dieser kleine Tiger ist viel zu süß, um gefährlich zu sein. Das Einzige, hinter dem die wilden Tiere her waren, waren Kamelle.

Dieser kleine Tiger ist viel zu süß, um gefährlich zu sein. Das Einzige, hinter dem die wilden Tiere her waren, waren Kamelle.

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Mager

Euskirchen -

Auch wenn das Thermometer nur fünf Grad zeigte, fühlte es sich gar nicht so kalt an beim Euskirchener Kinderzug. Vielleicht lag es daran, dass die Pänz ein Stück Urwald in die Kreisstadt holten.

„Em Dschungel es der Teufel los, Öskerche Pänz trecke dörch de Stroß“, lautete das Motto des Zugs. Dementsprechend tierisch ging es zu im Zoch. Rund 1000 Teilnehmer in 21 Gruppen vermeldete Zugleiter Michael Fischenich.

Erstmals zu Gast waren die Blauen Funken aus Zülpich, die sowohl mit Musikzug als auch mit ihrer Kinderabteilung gekommen waren. Auch neu dabei war die Gemeinschaftsgrundschule Nordstadt. Als tropische Pflanzen verkleidet waren sie mit ihren üppigen grünen Schaumstoffzweigen auf dem Kopf wohl die auffälligste Gruppe im Zug.

Den Schluss des närrischen Lindwurms bildete Küfer Marvin I. (Hiller). Statt im üblichen Cabrio wurde der Küfer mit einem Porsche Cayenne durch die Straßen chauffiert. Dort schaute er aus dem Schiebedach, verteilte Kamelle und Strüßjer. „Das ist mein Zweitwagen, der andere steht in der Garage“, witzelte Küfervater Charly Habeth. Dass Marvin ein richtiger Fastelovendsprofi ist, zeigte er, als er bei Prinz Frank II. (Hannemann) ausstieg und völlig souverän ein dreifaches Alaaf ausrief. Hannemann verfolgte den Zug natürlich standesgemäß vor dem Bekleidungsgeschäft „Prinz“.


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