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Kultur- und Musikfestival: Waldbröl ist, wo man Feen und Collins hört

Trotz unkonventioneller Werbung des Helfer-Teams fiel das ultimative Wagenrennen aus. Das  Waldbröler Festival bot aber mit Sport, Spiel und Musik   genügend Alternativen.

Trotz unkonventioneller Werbung des Helfer-Teams fiel das ultimative Wagenrennen aus. Das  Waldbröler Festival bot aber mit Sport, Spiel und Musik   genügend Alternativen.

Waldbröl -

Wie eine Kuscheldecke legt sich die gefühlvolle Stimme des berühmten Sängers Collins um die Zuhörer. Aber es ist nicht Phil Collins, der da singt, sondern „Still Collins – Deutschlands gefragteste Genesis- und Phil Collins-Coverband“.

Sänger Sven Komp und die Bonner Band treten beim Waldbröler Kultur- und Musikfestival auf, und mehr als 900 Zuschauer zeigen sich begeistert. So auch Kerstin Schneider (44): „Ich hätte nicht gedacht, dass man meinen Star Phil Collins covern könnte. Jetzt bin ich Fan von Still Collins und schwebe auf Wolke sieben.“ Für die Band war es eines der letzten Open-Air-Konzerte in diesem Jahr. Ihr Konzert am Samstagabend war nur einer von vielen attraktiven Programmpunkten des bunten Festivals, das von vielen Veranstaltern und Helfern unter dem Dach des 2012 gegründeten Vereins „Waldbröl – jetzt läuft’s“ organisiert wurde.

Norbert Sell, der das Festival koordinierte, zog am Sonntag Bilanz: „Noch nie haben so viele Waldbröler Akteure für das Kultur- und Musikfestival an einem Strang gezogen. Das Ergebnis, ein Event mit elf hochkarätigen Veranstaltungen, übertrifft alle Erwartungen.“

Am Freitag eröffneten das Waldbröler Vamosa-Trio und die Gruppe Saitensprung aus Windeck das Festivalprogramm mit Eigenkompositionen und mitreißendem Bossa, Samba, Tango und Klezmer im evangelischen Gemeindehaus.

In der Innenstadt ging’s am Sonntagmittag mit New Orleans Jazz weiter. Viele kehrten nach einem Einkaufsbummel durch die Innenstadt in einem der Waldbröler Cafés ein. Einen „Hauch von Feenstaub“ bekam geboten, wer zum Gemeindehaus ging: Die Harfenistin Lorena Wolfewicz und Birgit Simon-Flossbach erzählten vom geheimen Leben magischer Märchenwesen.

Die Sportspiele im Waldbröler Stadion blieben am Nachmittag vom Regen weitgehend unbehelligt, so dass die teilnehmenden Kinder und Eltern beim Entenrennen und beim Wettlauf gegen den Hasen Speedy jede Menge Spaß hatten. An den nächsten Wochenenden geht das Festival weiter. Wir werden die Leser über die Termine informieren.


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