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Bühnenshow in Bergisch Gladbach: „Die Nacht der Musicals“ begeistert im Bergischen Löwe

Vier Engel für „Jesus Christ Superstar“: Auch dieses Musical stand auf dem Programm im Bergischen Löwen.

Vier Engel für „Jesus Christ Superstar“: Auch dieses Musical stand auf dem Programm im Bergischen Löwen.

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Luhr

Bergisch Gladbach -

„Die Nacht der Musicals“ startete am Dienstagabend im Bergischen Löwen. Schon allein der Titel klang so verheißungsvoll, dass die bergischen Musical-Fans in Scharen in das Bürgerhaus strömten.

Zweieinhalb Stunden Bühnenpower hatte der Veranstalter, die Pura Vida Theater- und Musical GmbH aus Österreich versprochen. Und konnte das Versprechen auch halten. Hinreißende Tänzer und Tänzerinnen, Profi-Sänger mit erstklassigen Ausbildungen als Musicaldarsteller oder im klassischen Gesang. Vielleicht wären da die laut dröhnenden Lautsprecher überflüssig gewesen.

Aber das Ensemble entschädigte mit farbenfrohen, üppig ausgestatteten Kostümen und Bühnenbildern mit ausgefeilter Lightshow. Mit drei Songs aus „Tanz der Vampire“ startete das Programm – „Carpe Noctem“, „Totale Finsternis“ und „Unstillbare Gier“ sang ein Duo mit großen Stimmvolumen.

Tanzende Engelchen

Als anschließend drei Kreuze als Videoprojektion über die Bühne huschten, wussten die Besucher, dass jetzt „Jesus Christ Superstar“ auf dem Plan stand, mit einem Solisten, der von vier tanzenden Engelchen umrahmt wurde, die mit weißen Flügeln, aber roten Korseletts und Strapsen bekleidet waren – ansehnliche Akteure.

Und dann das Revival der österreichischen, 1998 verstorbenen Sängerlegende Falco: „Rock me Amadeus“ ist unauslöschlich in Erinnerung geblieben, Falco gelangte damit weit nach oben in den US-Charts.

Und auch im Bergischen Löwen verfehlte die Mozart-Persiflage ihre Wirkung nicht – Mozart als singender Punk, sein wahres Konterfei winkte per Videoclip von der Bühne.

Nach „Cats“, „Hinterm Horizont“ und „Les Miserables“ ließ die Company die Bergisch Gladbacher mit einem Medley aus Abbas „Mamma Mia!“ so richtig ausrasten.

Songs zum Mitsingen und Mitswingen – Mamma Mia, SOS, Super Trouper – die Akteure, die richtig gut die schwedischen Legenden Agnetha und Björn, Anni-Frid und Benny aus den 70er- bis 80er-Jahren verkörperten. Da waren Abba plötzlich wieder da.

Und damit nicht genug: Nach der Pause ging es weiter mit den Klassikern aus der Musical-Welt: Aus „The Rocky Horror Picture Show“, „Evita“, „König der Löwen“, „Elisabeth“ und anderen Musicals gab es bekannte Melodien als musikalische Appetithäppchen.

Und zum Finale servierte die Company dann noch ein mitreißendes Medley aus „Ich war noch niemals in New York“ mit den Evergreens von Udo Jürgens, verpackt in einer hinreißenden Bühnenshow.


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