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Offener Brief: Sanierung des alten Radwegs im Sülztal erhitzt die Gemüter

Im Radweg von Untereschbach nach Hoffnungsthal sind überall Buckel und verwachsene Kanaldeckel zu finden.

Im Radweg von Untereschbach nach Hoffnungsthal sind überall Buckel und verwachsene Kanaldeckel zu finden.

Foto:

Arlinghaus

Overath -

Die für den Herbst geplante Sanierung des alten Radweges entlang der Landstraße 284 durch das Sülztal beschäftigt weiterhin die Gemüter. In einem offenen Brief fordert die Fahrrad-Interessengemeinschaft ProVelo Bergisch Gladbach, dass der Weg breiter werden müsse als bislang geplant. Der Landesbetrieb Straßen und die Stadt Overath, die die Arbeiten im Auftrag des Landesbetriebs organisiert, weisen diese Forderung dagegen zurück.

ProVelo ist eine Interessengemeinschaft, die vor einem Jahr im Rahmen der Protestaktion „Critical Mass Bergisch Gladbach“ zusammenfand. Nach eigenen Angaben besteht die Gruppe zwar lediglich aus fünf Mitgliedern, sie dokumentiert aber auf ihrer Homepage sehr engagiert Schwachstellen im Radwegenetz der Kreisstadt.

Mit ihrem jetzigen Brief, dem sie verschiedene Verwaltungsvorschriften zum Radwegebau beifügten (aus den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen, Ausgabe 2010), haben die Radfahrer nach den Worten ihres Sprechers Christoph Claes erstmals die Stadtgrenzen überschritten und sind in Sachen Sülztal aktiv geworden. Konkret fordern sie, bei den anstehenden Arbeiten beim Radweg mindestens das Regelmaß von 2,50 Meter einzuplanen und zusätzlich zwischen Radweg und Fahrbahn einen Sicherheitstrennstreifen vorzusehen.

Weg auf gleichbleibendem Höhenniveau

Überdies solle der Radweg nicht an jeder Grundstückseinfahrt abgesenkt werden, sondern auf gleichbleibendem Niveau verlaufen. Dagegen ist bei den Behörden bisher davon die Rede gewesen, dass mit der Sanierung zwischen Untereschbach und Hoffnungsthal eine „nahezu durchgängige Breite von zwei Metern erreicht“ werde. Der Sprecher der zuständigen Gummersbacher Niederlassung des Landesbetriebs Straßen, Johannes Szmais, weist die Forderung zurück. Bei dem Regelwerk handele es sich nur um eine Empfehlung, die bei Neuplanungen beachtet werde. Im Sülztal gehe es aber um eine Sanierung.

Auf diesen Unterschied weist auch der Overather Bürgermeister Jörg Weigt (SPD) hin: „Wir planen keinen Neubau, sondern wir setzen in Absprachen mit der Stadt Rösrath und dem Straßenlandesbetrieb den vorhandenen Weg instand beziehungsweise sanieren die vorhandene Wegfläche.“ Weigt nennt die Forderung von Pro Velo aber auch „sehr sympathisch“.

Der Verwaltungschef: „Ich sehe schon seit vielen Jahren diese Probleme auf der Verbindung nach Rösrath und bin jetzt sehr froh, dass wir nach Verhandlungen mit dem Straßenlandesbetrieb hier eine gemeinsame Maßnahme durchführen können. Diese Sanierungsarbeiten sind eine erhebliche Verbesserung der Verkehrssicherheit auf diesem Weg.“


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