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Johannesschule in Königsdorf: Container für den Unterricht an der Johannesschule aufgestellt

Die Container auf dem Bolzplatz neben der Königsdorfer Grundschule werden noch ausgebaut. Mitte März ziehen die Schüler ein.

Die Container auf dem Bolzplatz neben der Königsdorfer Grundschule werden noch ausgebaut. Mitte März ziehen die Schüler ein.

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privat

Frechen -

Sie sollen während des Umbaus die Interimsschule bilden. An der Königsdorfer Johannesschule sind 100 Container aufgestellt worden. Tieflader haben sie auf Fundamente auf dem Bolzplatz neben der Schule geladen. Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurde mit den vorbereitenden Arbeiten wie der Erstellung des Fundamentes begonnen. Die Module werden zu einem zweigeschossigen Gebäudeensemble zusammengestellt. Derzeit werden noch die Bodenbeläge, die Toiletten sowie die Versorgungstechnik und Beleuchtung installiert. Die Innenarbeiten werden bis Mitte Februar andauern.

Mitte März soll ein Teil der Klassen der Grundschule aus dem alten Gebäude für die Dauer der Bauarbeiten in die Interimsräume umziehen. Die Verwaltung der Schule soll an den Standort des ehemaligen Jugendzentrums Kömp ziehen. Dort stehen noch alte Container, die aber abgebaut werden sollen. Die Kosten für diese beiden neuen Übergangsbauten belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro.

Im Sommer soll mit Neubau begonnen werden

Der Schulbetrieb kann während der gesamten Bauzeit bis 2018 aufrecht erhalten werden, in den beiden Interimsbauten und dem Altbau der Schule. Mit dem geplanten Neubau soll im Frühsommer dieses Jahres begonnen werden. Im April sollen der Verwaltungstrakt und die Aula abgerissen werden.

Die Johannesschule ist charakterisiert durch ein Ensemble verschiedener Gebäudetypen – einem Altbau aus den Jahren 1907 und 1926, Anbauten von 1951 und 1966 sowie einem Pavillon von 2007. Sie soll nun von einem Stückwerk zu einem großen Ganzen mit einem zentralen Forum umgebaut werden.

Verantwortlich dafür sind die Architekten vom Kölner Büro Fischer + Fischer. Sie planen ein Foyer, das das Herzstück der Schule werden und als Treffpunkt genutzt werden soll. Ebenso soll es einen ruhigen Innenhof geben, der von den Schulgebäuden umschlossen wird und in dem Sitzecken zum Lesen und Lernen aufgestellt werden. Zum Spielen soll der äußere Schulhof dienen. Notwendig geworden war der Ausbau, um eine viereinhalbzügige Ganztagsschule in dem stetig wachsenden Stadtteil zu schaffen. Die Kosten werden auf 18 Millionen Euro geschätzt.