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Kölnische Rundschau | Karnevalsausstatter in Frechen: Das Kölner Dreigestirn zu Gast bei Deiters in Frechen
10. January 2016
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Karnevalsausstatter in Frechen: Das Kölner Dreigestirn zu Gast bei Deiters in Frechen

Das Kölner Dreigestirn besuchte den Karnevalsausstatter Deiters in der Niederlassung in Frechen.

Das Kölner Dreigestirn besuchte den Karnevalsausstatter Deiters in der Niederlassung in Frechen.

Frechen -

Die Freude an der Verwandlung lässt Jeckenherzen derzeit wieder höher schlagen. Auf der Suche nach dem passenden Kostüm für die tollen Tage füllte sich am vergangenen Samstag sehr schnell das 5000 Quadratmeter große Karnevalskaufhaus Deiters, nach eigenen Angaben das größte der Welt dieser Art.

Die Qual der Wahl hieß das Gebot der Stunde. Auf zwei Etagen sind hier mehr als 20 000 närrische Artikel im Angebot. Zu entdecken gibt vieles in den Regalen mit all den schrillen Perücken, Hüten aller Art, den Hosen und Hemden, die zerfetzt oder in Streifenoptik um Beine und Bauch schlackern, den süßen Tier- und Märchen-Kostümen oder glänzenden Plastikschwertern, Bärten, Ringelstrümpfen, Friedenspfeifen. Während die einen schauten, ausprobierten oder sich inspirieren ließen, wussten andere sehr genau, was sie wollten.

Plüsch für den Straßenkarneval

„Wir haben unsere Clownkostüme gleich gefunden. Damit sieht man immer fröhlich aus“, freute sich Beate Bresgen aus Jülich. „Und natürlich gibt es dazu noch ein goldenes Hütchen“, ergänzte ihre Schwester Lydia. Klare Favoriten, besonders bei den Kleinen, waren die Minions oder Figuren aus der Star-Wars-Welt.

Der siebenjährige Anouar aus Hürth schlüpfte gleich an Ort und Stelle in das Kostüm von Darth Vader. In ganz weit entfernte Galaxien wollte sich auch der sechsjährige Felix aus Nippes als Stormtrooper in weißer Rüstung vorwagen. Julia Piotasch und Mario Heinrich griffen als erstes zu den Steampunk-Kostümen. „Die sehen total gut aus“, beurteilten die Pulheimer die Kreationen, bei denen viktorianische Kleidung im neuen Retro-Technik-Design unter anderem prachtvoll mit Rüschenhemd und Gehrock daherkommt. Schließlich darf es auch edel zur Sitzung gehen.

In Plüsch kann man sich sehen lassen

„Ich finde den Waschbären cool“, befand der elfjährige Tom aus Köln. „Solche Plüsch-Kostüme sind für den Straßenkarneval unvermeidlich“ weiß Marc Siedler. „In denen kann man sich sehen lassen, Spaß haben und friert sich nicht den Hintern ab“, so der Kölner. Während er den Wolf mimen will, tendierte seine Freundin Yvonne Prang zum weißen Schäfchen. Keven Deuster hatte es auf eine Uniform abgesehen. Mit der eines Kampfjet-Piloten ging es in die Umkleide. „Vielleicht ein bisschen größer“, verriet der Blick in den Spiegel. „Schließlich soll es auch bequem sein“, so der 25-jährige Meckenheimer.

Viele hatten an diesem Tag zudem Spaß mit dem sangesfreudigen Kölner Dreigestirn, das am Nachmittag in Frechen auftrat. Empfangen wurden Prinz Thomas II. (Elster), Bauer Anton (Ulrich Anton Maslak) Jungfrau Johanna (Jörg Hertzner) vom Chef des Hauses, Herbert Geiss. Neben einer großen Kiste voller Clowns überreichte er ihnen einen Scheck in Höhe von 1100 Euro für das Spendenprojekt „Unzertrennlich – Eltern.Kind.Raum“, bei dem sich die Tollitäten für einen Raum im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße stark machen, in dem sich Eltern mit ihrem erkrankten Kind wohlfühlen, vorlesen, spielen oder kuscheln können. „Wir freuen uns sehr, dass das Kölner Dreigestirn nach seiner Proklamation bei uns im Haus seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte“, sagte Geiss, der sich mit dem laufenden Geschäft zufrieden zeigte.


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