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Neubauten in Giesendorf und im Baugebiet Am Kapellchen: Kita und Feuerwehrhaus in Elsdorf sind nahezu im Zeitplan

Für die Kindertagesstätte im Neubaugebiet Am Kapellchen werden Räume für eine vierte Gruppe bereits vorgesehen.

Für die Kindertagesstätte im Neubaugebiet Am Kapellchen werden Räume für eine vierte Gruppe bereits vorgesehen.

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Fratz

Elsdorf -

In Giesendorf und im Baugebiet Am Kapellchen wird rege gebaut. An der Etzweiler Straße entsteht ein neues Feuerwehrgerätehaus, an der Brahmsstraße eine Kindertagesstätte. Beide Projekte liegen gut im Zeitplan.

In Giesendorf stehen die Rohbauarbeiten kurz vor dem Abschluss. In der nächsten Woche soll mit dem Innenausbau begonnen werden. Das rund eine Million Euro teure Gebäude wird nach Auskunft der Stadtverwaltung im November fertig sein.

Bei der Kindertagesstätte im Neubaugebiet am Kapellchen wurde wegen des zu erwartenden höheren Bedarfs durch Flüchtlingskinder umgeplant: Die im Bauplan bereits als Reserve vorgesehen Räume für eine vierte Gruppe werden gleich fertiggestellt. „Wir werden die vierte Gruppe ziemlich bald benötigen“, hatte der damalige Bürgermeister Wilfried Effertz schon beim ersten Spatenstich vorausgesagt. Die Erweiterung des 1,8 Millionen Euro teuren Neubaus bedeutet, dass er erst im November fertig sein wird. Den Start in die Kindergartenzeit im August werden die Kinder also in den für zwei Gruppen ausgelegten Container-Räumen am Kindergarten Nollstraße erleben, die nach dem Umzug wieder abgebaut werden sollen. Die zusätzlichen Gruppen werden belegt durch Kinder, die zurzeit übergangsweise in anderen, dadurch überbelegten Einrichtungen untergebracht sind.

Noch nicht weitergekommen ist die Stadt mit dem sogenannten Haus der Begegnung. Nachdem sich Stadt und Kirche im Dezember über den Mietpreis für das Gebäude des ehemaligen katholischen Jugendzentrum an der Liebfrauenstraße einig geworden waren, liegt der Mietvertrag zur Prüfung beim Kölner Erzbistum. Die Umbauarbeiten könnten ohnehin erst beginnen, wenn der Haushalt im März verabschiedet sein werde, teilt die Verwaltung mit.

Die mobile Jugendarbeit, die die Stadt als Ersatz für das am Jahresende von der Kirche aufgegebene Jugendzentrum plant, soll am Samstag, 20. Februar, in Betrieb gehen.