Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Region und der ganzen Welt

Planungen in Stommeln: An der Bahnhofstraße und an der Weidstraße soll gebaut werden

An der Weidstraße nahe der Stommelner Mühle ist ein Wohnquartier geplant. Die Häuser sollen Ende des Jahres fertig sein.

An der Weidstraße nahe der Stommelner Mühle ist ein Wohnquartier geplant. Die Häuser sollen Ende des Jahres fertig sein.

Foto:

Machnik

Pulheim-Stommeln -

Der Mühlenort Stommeln ist ein beliebter Wohnort. Doch verfügbare Grundstück sind ausgesprochen rar. Nur vereinzelt sind sie zu finden. Etwa an der Bahnhofstraße 3. Nahe dem Stommelner Bahnhof soll ein Neubau mit mindestens sechs Wohnungen und einer Tiefgarage entstehen. Wann die Bauarbeiten beginnen, ist allerdings noch unklar. Voraussichtlich im Sommer rücken die Bagger an der Venloer Straße 641 an.

Auf dem Grundstück, auf dem eine stillgelegte Tankstelle steht, sowie auf daran angrenzenden Flächen an der Hagelkreuzstraße 8 und 10 möchte ein Investor ein Wohnquartier mit barrierearmen Wohnungen in Mehr- und Einfamilienhäusern errichten.

Der Planungsausschuss hat einstimmig beschlossen, dass der Entwurf des Bebauungsplans 123 Stommeln und der Begründung im Rathaus ausgelegt wird. Bürger haben zu einem noch nicht benannten Termin die Chance, Einwände und Anregungen vorzubringen. Ein weiteres Wohnquartier ist an der Weidstraße geplant. Angrenzend an den Parkplatz, der über einem Regenrückhaltebecken entstanden ist, wird die Firma Ten Brinke Wohnungsbau GmbH zwei Doppelhäuser und vier Reihenhäuser nach Kfw-Effizienzhaus-70-Standard errichten. Der Energieverbrauch in einem solchen Haus liegt 30 Prozent unter dem für Neubauten gesetzlich geforderten. Die zweigeschossigen Gebäude mit ausgebauten Dachgeschossen seien verkauft, heißt es in der Vertriebsabteilung. „Spätestens Ende des Jahres sollen sie fertig sein.“

Die Ten Brinke Wohnungsbau GmbH war schon einmal in Pulheim tätig. Vor Jahren hat sie ein Wohnquartier an der Liethenstraße in Brauweiler errichtet. Für Pulheim habe sich die Firma erneut entschieden, aus rein wirtschaftlichen Kriterien. „Die Nachfrage ist gut“, Pulheim wie auch Frechen seien gefragt. Die Peripherie sei für jeden Bauträger ein Thema, in Köln selbst seien nur stellenweise, Grundstücke für diese Art der Bebauung zu bekommen.