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Rettungsdienst: Hürther Feuerwache wird ausgebaut

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Hürth -

Die Hürther werden keine neue Feuer- und Rettungswache bauen, sondern die Wache an der Luxemburger Straße in Hermülheim sanieren und erweitern. Das beschloss der Planungsausschuss einstimmig. Für die Erweiterung soll ein benachbartes Baugrundstück am Hürther Bogen zunächst freigehalten werden – ob es gebraucht wird, ist noch unklar.

Das Hauptgebäude der Freiwilligen Feuerwehr und der Hauptamtlichen Wache stammt aus dem Jahr 1984, im Jahr 1998 ist der Standort schon einmal erweitert worden. Dennoch klagt die Feuerwehr schon lange über die räumliche Enge, weil Personal- und Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind.

Darüber hinaus erfüllt die Wache nach Angaben von Feuerwehrchef Michael Mund nicht mehr die Anforderungen an Hygiene- und Arbeitsschutz. Bislang können auch die unterschiedlichen Fachbereiche wie Feuerwehr, Rettungsdienst und vorbeugender Brandschutz im Gebäudebestand nicht räumlich getrennt werden.

Zwei mögliche Standorte geprüft

Neben einer Erweiterung der bestehenden Wache hat die Stadtverwaltung auch einen Neubau erwogen und zwei mögliche Standorte geprüft: ein Grundstück in der Nachbarschaft der Gesamtschulbaustelle an der Ecke Sudeten-/Horbeller Straße und eine Fläche an der Theresienhöhe. Beide Grundstücke liegen zentral, sind groß genug und gehören der Stadt. Doch am Stadion hätten viele Bäume gefällt werden müssen.

Auch der Rhein-Erft-Kreis empfiehlt einen Ausbau der bestehenden Wache an der Luxemburger Straße, weil von dort aus Knapsack, Kendenich und Fischenich schneller zu erreichen sind; bei den Alternativ-Standorten gäbe es eine Überschneidung mit dem Einsatzbereich der Gleueler Wache.

Dass ein Ausbau der Hauptwache möglich ist, hat eine Machbarkeitsstudie des spezialisierten Architekturbüros Stark aus Siegen belegt. Probleme könnte laut Gutachten allerdings der nasse und zum Teil aufgeschüttete Boden machen. Die Kosten für den Ausbau schätzt Architekt Markus Stark auf gut 17 Millionen Euro.


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