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Freibad: Nur die Ente geht nicht baden

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„Der nächste Sonnentag kommt bestimmt“, sagt Paula Print und fährt mit dem BLZ-Kinderteam ins Hoffnungsthaler Freibad - ein lohnendes Ausflugsziel für den Sommer. Von
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Enten im Freibad?
Enten im Freibad?
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Enten im Freibad? Damit haben Schwimmmeister Sebastian Barth und seine Kollegen Erfahrung. Schließlich zählte in diesem Jahr eine Entenfamilie zu den ersten Gästen im Bad - noch vor der Saisoneröffnung für menschliche Wasserratten.

Allerdings: Eine Ente, die gar nicht ins Wasser will, das hat auch Schwimmmeister Barth noch nicht erlebt. Aber Paula Print fürchtet, dass sich im kühlen Nass ihr Zeitungsfederkleid vollsaugen könnte. „Ich bleib lieber auf der Sonnenwiese“, kündigt sie den Kindern an und quetscht ihren stattlichen Entenbauch durch das Drehkreuz am Eingang. Nele, Frederik und Severin sind da bereits in den Umkleiden verschwunden. Die sind vor kurzem komplett umgebaut worden: Holz, dunkler Stein und eine neue Beleuchtung vermitteln eine wohlige Atmosphäre, wo früher Beton und Kunststoff regierten.

Und erst die Becken: Seit der großen Modernisierung vor zwei Jahren schwimmt und plantscht man in schmucken Edelstahlbecken. „Wir sind ins Waaassseeeer“, ruft Nele und flitzt mit den Jungs ins Nichtschwimmerbecken. Nicht ohne ihre Schwimmbrille. „Guck mal, wie ich tauchen kann“, ruft sie Paula zu und verschwindet für einige Sekunden unter Wasser, um dann prustend wieder aufzutauchen.

Frederik und Severin testen unterdessen die zwölf Meter lange Wellenrutsche - das macht Spaß. Auch, weil alle paar Minuten im Nichtschwimmerbecken eine andere Attraktion anläuft. Mal sprudelt s in großen Schaumbergen in der Mitte des Beckens, mal in kleinen Blasen aus den Wasserliegen am Rand. Außerdem gibt s einen Wasserspeier. „Das ist ja wie ein richtiger Wasserfall“, sagt Severin. Frederik zeigt der BLZ-Ente seine Schwimmkünste. Paula verfolgt das bunte Treiben vom Beckenrand aus. „Soll n wir mal drüben ins Kinderplanschbecken mit Clown und Minirutsche gehen?“, fragt sie. „Nee, das ist doch was für Kleine“, sagt Vorschulkind Nele. „Aber für die ist das schon gut“, wirft Severin ein. Und nach einem Abstecher zu Wippe und Karussell verschwinden die drei dann doch noch in Richtung Kinderbecken.

Aber die große Wellenrutsche im Nichtschwimmerparadies ist eindeutig eher ihr Fall. Und die Wassertemperatur auch: Trotz Wolken am Himmel ist s angenehm. „Bis 23 Grad heizen wir, den Rest macht die Sonne“, erklärt der Schwimmmeister, „jetzt haben wir 24 Grad.“ Nele, Frederik und Severin plantschen um die Wette. Paula freut sich - und rollt sich nochmal auf den Rücken. Die Sonne kommt raus. „Seht Ihr?“, ruft sie den Kindern zu, „da ist der Sommer schon wieder zurück.“

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