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Kursana: Der alte Chef ist wieder da

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Winfried Oepen kehrt an seine Wirkungsstätte zurück.  Foto: kd
„Der Fuhrmann geht von Bord“, titelte die BLZ im Dezember 2010 zum Abschied des Gründungsdirektors der Refrather Kursana-Residenz Refrath, Winfried Oepen. Von 1982 bis 2010 war Oepen Leiter des Hauses an der Dolmanstraße. Von
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Refrath

„Der Fuhrmann geht von Bord“, titelte die BLZ im Dezember 2010 zum Abschied des Gründungsdirektors der Refrather Kursana-Residenz Refrath, Winfried Oepen. Von 1982 bis 2010 war Oepen Leiter des Hauses an der Dolmanstraße.

Jetzt kommt der „Fuhrmann“ überraschend aus seinem Ruhestand zurück und mit ihm kommt ein Betreiberwechsel: Zum 1. März 2013 übernimmt die neugegründete „Bergische Residenz Refrath GmbH“ (BRR) das Kursana-Haus. Und Winfried Oepen (70) wird als einer von zwei geschäftsführenden Gesellschaftern der neugegründeten GmbH das 110-Zimmer-Haus führen. Ihm zur Seite steht künftig als Mitgeschäftsführerin Susanne Rönnau (49) von der „SI Staudt Immobilienverwaltung OHG“. Der in Haan ansässige Objektverwalter hatte im Namen der Eigentümergemeinschaft Verhandlungen zur Pachtverlängerung mit Kursana geführt, „Leider sind diese Gespräche ohne Erfolg geblieben“, berichtet Jochen Schumann,Vertreter der Eigentümergemeinschaft. „Ich kehre zu meinem Baby zurück“, kommentiert Oepen sein überraschendes Comeback. „Das ist ein Heimspiel für mich in Refrath.“ Der Betreiberwechsel nach zweimaliger Pachtverlängerung sei „nichts Sensationelles“. Er sei sich seines Alters bewusst: „Ein komplett neues Haus hätte ich sicher nicht übernommen.“

In der Kursana-Zentrale in Berlin bedauert Sprecher Jan Flaskamp die Entwicklung. „Wir haben grundsätzlich nichts gegen den Standort Refrath gehabt.“ Seit der Gründung vor fast 20 Jahren habe Kursana die Refrather Residenz geführt. „Bei den Gesprächen zur Verlängerung des Pachtvertrages sitzen zwei Partner am Tisch. Am Ende muss es eine Einigung geben.“

Anstelle von Kursana übernimmt die Bergische Residenz Refrath GmbH. Beide Verhandlungspartner hätten ausdrücklich die kooperative Zusammenarbeit gewürdigt, die in den vergangenen 20 Jahren für Stabilität und Kontinuität gesorgt habe, heißt es in einer Mitteilung der neuen GmbH. Man trenne sich einvernehmlich. Bis auf den veränderten Namen werde sich für die in der „Residenz“ lebenden Menschen nichts ändern, versichert Oepen: „Es wird zu keinerlei Veränderungen in der Wohn- und Pflegeeinrichtung kommen, und der fließende Übergang ist für alle Beteiligten sichergestellt.“ Auch bei den Mitarbeitern bleibe alles unverändert. „Das ist ein Betriebsübergang nach den Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches.“

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