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Lüdenscheider Straße: Pflegeheim an den Ohler Wiesen

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Langgestreckt ist der Baukörper, der viergeschossig ausgeführt wird. (Grafik: Architekt Schmidt) 
Ein neues Pflege- und Seniorenheim wird an der Lüdenscheider Straße 15 entstehen. Die Pläne dazu stellte Volker Brückner, Pflegedienstleiter im „Haus auf dem Silberberg“ im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vor.  Von
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Wipperfürth

Ein neues Pflege- und Seniorenheim wird an der Lüdenscheider Straße 15 entstehen. Die Pläne dazu stellte Volker Brückner, Pflegedienstleiter im „Haus auf dem Silberberg“ im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vor. Hintergrund ist, dass das „Haus auf dem Silberberg“ sich am derzeitigen Standort nicht in der gewünschten Weise erweitern kann.

Der Neubau soll in viergeschossiger Bauweise ausgeführt werden und verbreitert sich von der Straße aus Richtung Ohler Wiesen. Rund 3500 Quadratmeter ist das Gelände groß. 80 Pflegeplätze sind vorgesehen, 74 Einzelzimmer, drei Doppelzimmer und sechs Wohngruppen sollen entstehen. Die Wohnfläche ist mir rund 4000 Quadratmetern berechnet.

 80 Pflegeplätze sind geplant

Im Erdgeschoss sind zwei Wohngruppen, ein Doppelzimmer, Aufenthaltsträume, Verwaltung, Information, und öffentliche Bereiche geplant. Denn das Pflegeheim soll offen für alle sein, das betonten Geschäftsführer Maoud Mhaibesh und Einrichtungsleiterin Stefanie Mhaibesh im Gespräch mit der BLZ. So werde das Café im Erdgeschoss und der geplante Kiosk öffentlich sein. Nicht nur Schüler des in der Nähe liegenden EvB-Gymnasiums seien willkommen, so Mhaibesh. Auch die Nachbarn, die bei einer Veranstaltung im Oktober ausführlich über das Projekt informiert werden sollen, und alle Bürger seien eingeladen. Die Einrichtung und ihre Bewohner sollten in das öffentliche Leben der Stadt eingebunden werden.

Diese Grafik zeigt die Ansicht von Osten.
Diese Grafik zeigt die Ansicht von Osten.

Die Lage an der Lüdenscheider Straße bezeichnen die privaten Investoren als optimal. Zum einen liege die Innenstadt nah, so dass die Bewohner auf kurzem Weg und barrierefrei ins Zentrum gelangen könnten, zum anderen grenze die neue Einrichtung direkt an das Naherholungsgebiet Ohler Wiesen, und die Senioren seien sofort im Grünen.

Gebaut werde nach modernstem Standard, sowohl was die Architektur wie auch die Technik betreffe. Es soll eine Dachterrasse geben und einen Innenhof. Das Gebäude sei an die Hanglage angepasst, so dass der Bau nicht zu sehr in die Höhe rage und zudem recht langgestreckt. Zur Straßenseite hin sei der Baukörper relativ schmal und füge sich in die Umgebungsbebauung ein. Im Untergeschoss sind Aufenthaltsraum, Zentralküche, Speisesaal, Lagerräume, Heizung und die eigene Wäscherei untergebracht. Die Bauzeit werde voraussichtlich zehn bis zwölf Monate und die Kosten rund acht Millionen Euro betragen. Der Bau war nur möglich, weil dafür weitere Grundstücke, unter anderem das auf dem das VfR-Vereinsheim steht, genutzt werden können. Das marode VfR-Vereinsheim wird abgerissen, das Grundstück geht an die privaten Investoren. Im Gegenzug erhält der VfR zwei Wohnungen. Die sollen unter anderem für den Hausmeister genutzt werden, der die Basisstation und die Sportplätze betreut, sagt Dr. Reimar Molitor, vom Vorstand des VfR.

Die Politiker begrüßten das Bauvorhaben einhellig. Der Bereich werde damit deutlich aufgewertet.

 

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