Leicht hatte es die Jury bestimmt nicht. Die Musikrichtungen waren vielfältig, die jungen Menschen talentiert, die Aufführungen abwechslungsreich. Im Rahmen des Kulturfestivals im...
EITORF. Leicht hatte es die Jury bestimmt nicht. Die Musikrichtungen waren vielfältig, die jungen Menschen talentiert, die Aufführungen abwechslungsreich. Im Rahmen des Kulturfestivals im Siegtal Von Schloss zu Burg fand die erste Eitorfer Talentbühne statt, organisiert von der Musik- und Tanzschule Eitorf. Über 50 Nachwuchsmusiker und -tänzer zeigten ihr Können auf der Bühne im Theater am Park. Da fetzten drei Zehnjährige als das Trio Die Politiker über die Bühne und begeisterten das Publikum mit Rockmusik. Bei den Proben waren sie noch frecher, lächelte Christoph Kaesberg, Leiter der Musik- und Tanzschule, der durch das Programm führte. Klassische Stücke spielte die elfjährige Eva Meierhenrich am Flügel. Spontanen Beifall erntete der 25-jährige Kai Seuthe für sein selbst getextetes Lied. Beeindruckt von Silas Wallmeroths technischem Können an der Jazzgitarre zeigte sich Christoph Kaesberg: Ich bin wirkliche froh, dass ich nicht zur Jury gehöre. Gelassen und selbstsicher spielte der 17-jährige Gymnasiast ein Medley, zu dem auch ein selbst geschriebener Text gehörte. Eigene Texte und Kompositionen präsentierten viele Musiker. So auch das Duo Ginger Garden, das zur Gitarre ein wunderschönes Liebeslied sang. Ein Wirbel aus tanzenden Beinen, winkenden Armen und Artistik kam mit der Gruppe Cascaya auf die Bühne. Mit einem ungewöhnlichen Instrument beeindruckte Tido Frobeen. Meisterhaft spielte er auf der Marimba, ein Schlaginstrument, das zur Familie der Xylophone gehört. Selbst seine Konkurrenten räumten neidlos ein, dass Tido Frobeen fantastisch spiele. Und genauso sah es die Jury, die aus zwei Fachjuroren und vier Laien bestand. Sieger der Talentbühne wurde Tido Frobeen. Er erhielt einen Geldpreis in Höhe von 400 Euro. Auf den zweiten Platz kam die Gruppe Cascaya, die 300 Euro bekam. Platz drei ging an Silas Wallmeroth mit 150 Euro.