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1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Jetzt soll endlich ein Samstags-Sieg her

Trainer Peter Stöger. (Archivfoto)

Trainer Peter Stöger. (Archivfoto)

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dpa

Köln -

Immer wenn es Samstagabend wird und der Begriff vom „Bundesliga-Topspiel“ die Runde macht, hat der 1. FC Köln ein Problem. Nicht, weil wie an diesem Samstagabend für die Geißböcke mal wieder ein Topspiel gegen Eintracht Frankfurt und FC-Schreck Alexander Meier ansteht, sondern ganz grundsätzlich. 15 Mal haben sich die Kölner nämlich seit der Einführung des 18.30 Uhr-Spiels in der Saison 2009/10 versucht und erst einmal konnten sie das Feld als Sieger verlassen. Das ist die schlechteste Bilanz aller aktuellen 18 Bundesliga-Clubs.

FC-Trainer Peter Stöger ist bekannt dafür, dass er Statistiken den Statistikern überlässt. Es dürfte seine Vorbereitung auf die Partie deshalb auch nicht beeinflussen, dass die Eintracht mit einem Schnitt von 2,2 Punkten das erfolgreichste Bundesliga-Team bei Topspielen am Samstagabend ist. Zweimal bekam auch der FC diese besondere Stärke der Hessen zu spüren. Vergangene Saison gab es am Samstagabend ein 2:3 in Frankfurt, in der Hinrunde dieser Spielzeit setzte es bekanntlich gar ein 2:6 für die Kölner.

Seit zehn Spielen sucht der FC sein Glück vergeblich am Samstagabend. Der bislang letzte und auch einzige Sieg datiert vom 22. Januar 2011 und war ein 3:0 gegen Werder Bremen. Peter Stöger wartet demnach auf sein erstes Topspiel-Erfolgserlebnis. Sechs vergebliche Anläufe hat der 49 Jahre alte Österreicher schon hinter sich.

Der perfekte Anlass

Das 100. Pflichtspiel der Kölner gegen die Eintracht wäre der perfekte Anlass, um die miese Samstagabend-Statistik aufzupolieren, zumal dem FC auch noch der erste Rückrundensieg in dieser Saison fehlt. Und die Chancen stehen nicht schlecht, denn natürlich gibt es auch eine Statistik, die für die Mannschaft um Kapitän Matthias Lehmann spricht. Seit neun Heimspielen sind die Kölner nämlich gegen die Frankfurter ungeschlagen.

Den letzten Sieg der Hessen in Müngersdorf gab es am 7. Mai 1994, als ein gewisser Anthony Yeboah zwei Tore von Toni Polster mit dem 3:2-Siegtreffer konterte.

Nachdem sich in den Reihen der Kölner auch im Abschlusstraining am Freitag niemand mehr verletzt hat, kann Peter Stöger bis auf Dusan Svento (Knieprobleme) auf die volle Kapelle zurückgreifen. Die erste schwere Entscheidung steht dem FC-Coach damit schon bei der Zusammenstellung des 18er-Spieltagkaders bevor. Man darf gespannt sein, wer neben Svento und Nachwuchsmann Lukas Klünter nicht zum Aufgebot gehören wird.

Stögers Kollege Armin Veh hat da schon größere Sorgen. Neben dem gesperrten Carlos Zambrano muss der Eintracht-Trainer auch auf Anderson, Stefan Reinartz, Johannes Flum und Luc Castaignos verzichten. Letzterer traf beim 6:2 im Hinspiel immerhin zweimal für die Eintracht. Mit nach Köln bringt Veh aber seine insgesamt fünf Winter-Neuzugänge Yanni Regäsel, Kaan Ayhan, Szabolcs Huszti, Marco Fabian und Änis Ben-Hatira.

 

Voraussichtliche Aufstellungen: Köln: Horn, Maroh, Mavraj, Heintz, Risse, Lehmann, Gerhardt, Hector, Zoller, Mladenovic, Modeste. – Frankfurt: Hradecky, Regäsel, Russ, Abraham, Oczipka, Hasebe, Stendera, Aigner, Fabian, Huszti, Meier. – SR.: Zwayer (Berlin).

 


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